Die Tage, die ich mit Gott verbrachte
Theaterstück von Axel Hacke | Wiederaufnahme 13.09,2020
Struwwelpeter
Junk-Oper von Phelim McDermott, Julian Crouch und Martyn Jacques nach Motiven von Heinrich Hoffmann | Ab 05.09.2020 im Großen Haus
Die Drei von der Tankstelle
Film-Operette von Werner Richard Heymann und Robert Gilbert, Bühnenfassung von Christian Struppeck | Wiederaufnahme 26.09.2020
"Geben Sie acht!"
Philip Richert singt Chansons von Georg Kreisler und Thomas Pigor / Gastspiel | Wiederaufnahme 09.10.2020
Der Kontrabass
Theaterstück von Patrick Süskind | Wiederaufnahme 01.11.2020
Das kleine Weihanchtsspektakel
Spektakel von und mit Burkhard Schmeer | Wiederaufnahme 19.11.2020
Singin' in the Rain
Musical von Betty Comden, Adolph Green, Nacio Herb Brown und Arthur Freed | Wiederauffnahme 19.03.2021
Caravaggio (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt | Wiederaufnahme 29.05.2021

Bluthochzeit (UA)

Tanzstück von Olaf Schmidt nach Motiven von Federico García Lorca

Federico García Lorca, Dichter, Revolutionär und Surrealist, Kosmopolit und eng mit seiner andalusischen Heimat verbunden – kaum ein Dichter hat für die Geschichte Spaniens des 20. Jahrhunderts eine ähnliche Bedeutung. Kaum ein Autor wirkt bis heute so sehr in das Selbstverständnis der Menschen hinein. Und kaum eine literarische Sprache lässt sich so unzureichend ins Deutsche übertragen wie Lorcas surrealistische, kraftvolle und suggestive Dichtung. Vielleicht lässt sich also das, was Lorcas Werk so unvergleichlich macht, am besten durch Tanz ausdrücken?
Lorcas Werk ist den Traditionen seiner Heimat, ihrer Musik und ihrem Theater, ihren Mythen und Märchen, den Sitten und Gebräuchen, der Landschaft und der Geschichte tief verbunden. In seiner „Bauerntrilogie“ wirft er einen Blick auf den Freiheitsdrang der einfachen Menschen, hin- und hergerissen zwischen den bindenden Traditionen und Normen einer konservativen Gesellschaft und der individuellen Suche nach Freiheit und Selbstverwirklichung. Und immer wieder spielt der Tod eine zentrale Rolle, von dem Lorca sagt: „In Spanien ist ein Toter  lebendiger als sonst auf der Welt: sein Profil versehrt wie die Schneide eines Rasiermessers. Der Scherz über den Tod und die schweigende Vertiefung in ihn sind den Spaniern vertraut.“

Premiere:
16.01.2021 20:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Musikalische Leitung:
Ulrich Stöcker
Choreographie:
Olaf Schmidt
Co-Regie:
Boris von Poser
Bühnenbild:
Manuela Müller a. G.
Kostümbild:
Susanne Ellinghaus a. G.
Termine
16.01.2021 20:00 Uhr
Besetzung
Musikalische Leitung:
Choreographie:
Co-Regie:
Boris von Poser
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