Antigone
Schauspiel nach Sophokles
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Monster
Schauspiel von David Greig / Ab 14 Jahre
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Das Innerste des Schweigens (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt nach Motiven von Virginia Woolf
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Annie
Junges Musiktheater von Charles Strouse, Thomas Meehan und Martin Charnin / Ab 6 Jahre
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Der Graf von Monte Christo
Musical von Frank Wildhorn und Jack Murphy
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Was ihr wollt (UA)
Junges Musical nach der Komödie von William Shakespeare von Daniel Stickan und Friedrich von Mansberg / Ab 14
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Loriot
Dramatische Werke 2 / Gastspiel
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Wenn die Nacht am tiefsten
Ein Abend mit Songs von Rio Reiser / Wiederaufnahme am 16.11.2023
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Die Dreigroschenoper
Theaterstück von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann
Wutschweiger
Schauspiel von Jan Sobrie und Raven Ruëll / Ab 9 Jahre
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Die Drei von der Tankstelle
Film-Operette von Werner Richard Heymann und Robert Gilbert, Bühnenfassung von Christian Struppeck und Andreas Gergen / Wiederaufnahme am 18.01.2024
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Der Mönch mit der Klatsche
Krimikomödie frei nach Edgar Wallace von Stefan Keim / Gastspiel / Wiederaufnahme am 09.02.2024
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Fakten & Hintergründe

Allgemein
Das Theater Lüneburg ist in den vergangenen Jahren zu einem vielbeachteten Dreispartenhaus aufgestiegen. Auf seinen drei Spielstätten präsentiert es etwa 35 Neuproduktionen rund 500 Vorstellungen bzw. Veranstaltungen pro Spielzeit. Seit 2010 steht es unter der Künstlerischen Leitung von Intendant Hajo Fouquet. Gemeinsam mit Verwaltungsdirektorin Raphaela Weeke (seit Juli 2021) ist er zudem Geschäftsführer der Theater Lüneburg GmbH.

Zentrales Anliegen der Künstlerischen Leitung ist es, vielfältiges Theater vor allem für die Bürger:innen der Stadt und der umliegenden Region zu machen. Dabei will es sich nicht – wie bei Häusern dieser Größe die Regel – auf einzelne Sparten beschränken, sondern die gesamte Bandbreite aus Sprechtheater, Oper, Operette, Musical, Revue, Tanz, Konzert und begleitenden oder unabhängigen Sonderveranstaltungen zeigen. Präsentiert werden Musiktheater- und Schauspielklassiker ebenso wie Uraufführungen und Theaterstücke aus jüngster Zeit. Oper wird teils in Originalsprache, teils auf Deutsch gesungen. Akzente setzen Hajo Fouquet und sein Team im Musiktheater, im Schauspiel sowie allgemein im Kinder- und Jugendtheater.

Spielstätten und Veranstaltungen
Das Theater Lüneburg hat insgesamt drei Spielstätten: Das Große Haus mit 542 Plätzen, die Studiobühne T.NT mit 120 Plätzen und die Junge Bühne T.3 mit 140 Plätzen. Gezeigt werden Musiktheater, Schauspiel und Tanz, jeweils mit hauseigenen Ensembles. Das Hausorchester, die Lüneburger Symphoniker, präsentieren zudem eine eigene Sifoniekonzertreihe (z.T. mit Gastspielen in der Region), Kammerkonzerte (in der benachbarten Musikschule) sowie Sonderkonzerte.

Die Junge Bühne T.3 wurde in der Spielzeit 2009/2010 eröffnet und wird vorwiegend als Spielstätte für das Kinder- und Jugendtheater in allen drei Sparten genutzt. Kinder und Jugendliche machen etwa ein Viertel der Besucher aus. Geleitet wir die Junge Bühne T.3 von Sabine Bahnsen.

Künstler:innen und Mitarbeiter:innen
Neben Intendant Hajo Fouquet, der im Musiktheater auch inszeniert, prägen Generalmusikdirektor Thomas Dorsch, die Leitende Schauspieldramaturgin Hilke Bultmann, Chefdramaturg Friedrich von Mansberg und Ballettdirektor Olaf Schmidt das künstlerische Erscheinungsbild. In Schauspiel und Musiktheater arbeitet das Theater mit (teils wiederkehrenden) Gastregisseur:innen. Am Theater fest engagiert sind ein Schauspiel-, ein Musiktheater- und ein Ballettensemble sowie ein Opernchor und die Lüneburger Symphoniker. Ein Extrachor und Orchestermusiker:innen verstärken regelmäßig das Ensemble. Insgesamt hat das Haus rund 190 fest angestellte Mitarbeiter:innen in Voll- und Teilzeit.

Geschichte
Das Stadttheater Lüneburg wurde 1946 gegründet, seit 1975 sind Hansestadt Lüneburg und Landkreis Lüneburg Gesellschafter des Theaters. Zunächst war es in wechselnden Spielstätten untergebracht, 1961 zog es in ein ehemaliges Kino der britischen Besatzungstruppen ein, das zum Theater umgebaut wurde. Der Bau wurde mehrfach erweitert, in den 1970er Jahren durch ein Foyer sowie in den 1990ern durch einen Trakt mit Probesälen, Werkstätten sowie der Studiobühne T.NT. Zuletzt wurde 2009 die Junge Bühne T.3 hinzugefügt.

Finanzierung
Gesellschafter der Theater Lüneburg GmbH sind der Landkreis sowie die Hansestadt Lüneburg. Im Rahmen des für die Jahre 2020 bis 2029 neu abgeschlossenen Finanzvertrages zwischen Landkreis und Hansestadt Lüneburg wurde im Zuge der Neuregelung der Wahrnehmung oberzentraler Funktionen eine Umschichtung der Gesellschaftsanteile vereinbart. Mit Wirkung vom 01. Januar 2022 ist der Landkreis Lüneburg mit 74,9% Hauptgesellschafter. Der Gesellschaftsanteil der Hansestadt beträgt damit nunmehr 25,1%. Finanziert wird das Theater durch Gelder vom Land Niedersachsen, vom Landkreis und der Hansestadt. Der Gesamtetat beträgt rund 10 Mio Euro. Der Anteil der Einspieleinnahmen liegt bei etwa 25% und damit über dem Bundesdurchschnitt.