IM KURPARK: "Geben Sie acht!"
Philip Richert sind Chansons von Georg Kreisler - am 11.06. / 18.06. / 24.06.
Zum Stück
IM KURPARK: STRUWWELPETER
Junk-Oper von Phelim McDermott, Julian Crouch und Martyn Jacques / Ab 14 Jahre - am 13.06. & 25.06.2021
Zum Stück
IM KURPARK Wenn die Nacht am tiefsten
Ein Abend mit Songs von Rio Reiser
Zum Stück
IM KURPARK: Fremde in der Nacht - Bar der Sehnsucht
Ein Liederabend - nur am 26.06.2021
Zum Stück
In St. Nicolai: JUDAS
Ein Theatersolo von Lot Vekemans
Zum Stück
STREAM Weiße Rose
Kammeroper von Udo Zimmermann
Zum Stück
STREAM: DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Theatersolo nach Friedrich Schiller | nur noch am 23.06.
Zum Stück
Podcast der Lüneburger Symphoniker
Zum Stück
#TALK.TO.ME
Podcast von und mit Philip Richert und Gästen | auf der Website verfügbar
Zum Stück

Fakten & Hintergründe

Allgemein
Das Theater Lüneburg ist in den vergangenen Jahren zu einem vielbeachteten Dreispartenhaus aufgestiegen. Auf seinen drei Spielstätten präsentiert es etwa 35 Neuproduktionen rund 500 Vorstellungen bzw. Veranstaltungen pro Spielzeit. Seit 2010 steht es unter der Künstlerischen Leitung von Intendant Hajo Fouquet. Gemeinsam mit Verwaltungsdirektor Volker Degen-Feldmann ist er zudem Geschäftsführer der Theater Lüneburg GmbH.

Zentrales Anliegen der Künstlerischen Leitung ist es, vielfältiges Theater vor allem für die Bürger*innen der Stadt und der umliegenden Region zu machen. Dabei will es sich nicht – wie bei Häusern dieser Größe die Regel – auf einzelne Sparten beschränken, sondern die gesamte Bandbreite aus Sprechtheater, Oper, Operette, Musical, Revue, Tanz, Konzert und begleitenden oder unabhängigen Sonderveranstaltungen zeigen. Präsentiert werden Musiktheater- und Schauspielklassiker ebenso wie Uraufführungen und Theaterstücke aus jüngster Zeit. Oper wird teils in Originalsprache, teils auf Deutsch gesungen. Akzente setzen Hajo Fouquet und sein Team im Musiktheater, im Schauspiel sowie allgemein im Kinder- und Jugendtheater.

Spielstätten und Veranstaltungen
Das Theater Lüneburg hat insgesamt drei Spielstätten: Das Große Haus mit 542 Plätzen, die Studiobühne T.NT mit 120 Plätzen und die Junge Bühne T.3 mit 140 Plätzen. Gezeigt werden Musiktheater, Schauspiel und Tanz, jeweils mit hauseigenen Ensembles. Das Hausorchester, die Lüneburger Symphoniker, präsentieren zudem eine eigene Meisterkonzertreihe (z.T. mit Gastspielen in der Region), Kammerkonzerte (in der benachbarten Musikschule) sowie Sonderkonzerte. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Platzanzahl auf allen Bühnen zur Wahrung des Mindesabstandes reduziert.

Die Junge Bühne T.3 wurde in der Spielzeit 2009/2010 eröffnet und wird vorwiegend als Spielstätte für das Kinder- und Jugendtheater in allen drei Sparten genutzt. Kinder und Jugendliche machen etwa ein Viertel der Besucher aus.

Künstler*innen und Mitarbeiter*innen
Neben Intendant Hajo Fouquet, der im Musiktheater auch inszeniert, prägen ein Generalmusikdirektor (seit 2013 Thomas Dorsch) und ein Ballettdirektor (seit 2013 Olaf Schmidt) das künstlerische Erscheinungsbild. In Schauspiel und Musiktheater arbeitet das Theater mit (teils wiederkehrenden) Gastregisseur*innen. Am Theater fest engagiert sind ein Schauspiel-, ein Musiktheater- und ein Ballettensemble sowie ein Opernchor und die Lüneburger Symphoniker. Ein Extrachor und Orchestermusiker*innen verstärken regelmäßig das Ensemble. Insgesamt hat das Haus rund 190 fest angestellte Mitarbeiter*innen in Voll- und Teilzeit.

Geschichte
Das Stadttheater Lüneburg wurde 1946 gegründet, seit 1975 ist neben der Hansestadt Lüneburg der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Zunächst war es in wechselnden Spielstätten untergebracht, zog es 1961 in ein ehemaliges Kino der britischen Besatzungstruppen ein, das zum Theater umgebaut wurde. Der Bau wurde mehrfach erweitert, in den 1970er Jahren durch ein Foyer sowie in den 1990ern durch einen Trakt mit Probesälen, Werkstätten sowie der Studiobühne T.NT. Zuletzt wurde 2009 die Junge Bühne T.3 hinzugefügt.

Finanzierung
Gesellschafter der Theater Lüneburg GmbH sind die Stadt Lüneburg sowie der Landkreis Lüneburg. Finanziert wird das Theater durch Gelder vom Land Niedersachsen, von der Stadt, von Landkreis sowie durch Mittel der Sparkassenstiftung. Der Gesamtetat beträgt rund 8 Mio Euro. Der Anteil der Einspieleinnahmen liegt bei etwa 25% und damit über dem Bundesdurchschnitt.