Die Nibelungen
Schauspiel von Friedrich Hebbel
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La Bohème
Oper von Giacomo Puccini
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Liftstopp (DE)
Schauspiel von Elfriede Hammerl
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Die Schöne und das Biest
Familienballett von Olaf Schmidt / Ab 5 Jahre
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Wiener Blut
Operette von Johann Strauss (Sohn)
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Ein Sommernachtstraum
Tanzabend von Olaf Schmidt
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Tschick
Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
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Schneewittchen und die sieben Zwerge
Familienballett von Olaf Schmidt nach dem Märchen der Brüder Grimm / Ab 5 Jahre
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Rico, Oskar und die Tieferschatten
Schauspiel nach dem Roman von Andreas Steinhöfel / Ab 9 Jahre
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Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Schauspiel von Ricahrd Alfieri
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Aktuelles

Vorverkaufsstart für EISSELE MEETS THE BEATLES

Den unzähligen Erfolgsprojekten des musikalischen Grenzgängers Alexander Eissele, zuletzt mit den BEST OF 80’s und WE WILL ROCK YOU, fügt das Theater in der Spielzeit 2018/19 ein weiteres Highlight hinzu: EISSELE MEETS THE BEATLES – „A HARD DAY’S NIGHT”. Der Vorverkauf für die Konzerte am 10. und 11. April 2019 um jeweils 20 Uhr im Großen Haus hat begonnen.

Das Multitalent ist als Klarinettist im klassischen Sinfonieorchester in Lüneburg und als deutschlandweit tätiger Bigband-Leader der Lumberjack Bigband Göppingen ein Garant für stimmungsvolle und mitreißende Konzertabende. Für das neue Cross-over-Projekt der Symphoniker hat sich Eissele eine der wegweisendsten Bands der Popgeschichte ausgesucht: The Beatles.

+++ Vorstellungsänderungen +++

Für weitere Informationen bitte auf den Stücktitel klicken.

TSCHICK am 13.10.18 / 21.10.18 / 27.10.18 / 31.10.18 entfällt

 

„Es macht einfach Spaß”: Wiederaufnahme des Tanzstücks EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Am Donnerstag, den 11.10. feiert das Tanzstück EIN SOMMERNACHTSTRAUM von Olaf Schmidt nach der Komödie von William Shakespeare Wiederaufnahme im Großen Haus.

Die Landeszeitung schrieb dazu am 22.05.2018: „Den unverbesserbaren ‚Sommernachtstraum‘ hat Olaf Schmidt mit seiner wieder mal umwerfend guten Balletttruppe auf die Bühne gebracht. Und eigentlich gibt es da nur ein Wort zu sagen: wunderbar (…). Hinein also in den Athener Wald, den Barbara Bloch in ihrem Bühnenbild mit antiken Säulen bepflanzt hat. Hier entwickelt sich ein rauschendes Spiel auf vielen scheinbar realen und scheinbar märchenhaften Ebenen. (…) Mutig ist es, die Geschichten der Komödie mit so krassen Brüchen zu erzählen. (…) Verblüffenderweise wächst laufend schnell zusammen, was scheinbar nicht zusammen gehört. (…) Es macht einfach Spaß. Dass die Tänzer/innen, die prägende Partien übernehmen, allesamt auch Typen, Charaktere sind, gibt dem flirrenden Geschehen Tiefe.“

In einer einzigen Nacht verschwimmen Träume und Gewissheiten, Sehnsüchte und Begierden, Streit und Intrigen, Seligkeiten und die tiefsten Abgründe des menschlichen Wesens in einem wahnhaften, lustvollen Rausch. Shakespeare folgt den Verwirrungen der Liebe und taucht ein in die Tiefen der Träume. Die Liebe überfallt die Menschen gerade so wie das Unglück, Entrinnen ist ausgeschlossen: Hermia liebt Lysander. Demetrius liebt Hermia. Helena liebt Demetrius. Hermias Vater verlangt, dass sie Demetrius heiratet, deshalb flieht sie mit Lysander. Demetrius folgt dem Liebespaar, Helena folgt Demetrius. In dieser rauschhaften Nacht verlieren sie sich und finden einander. Vertrautes gerat aus den Fugen. Ungeahntes scheint möglich, und bei Tagesanbruch ist nichts mehr, wie es war. Doch die Traumbilder bleiben im Bewusstsein verhakt. Die Erinnerungen beflügeln.

Für die insgesamt vier Vorstellungen bis zum 10.11. sind (noch) Karten erhältlich.

#rettedeintheater Keine Kulturwüste in Niedersachsen! – Online-Petition und Demonstration

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unseres Theaters!

Bald wird der Haushaltsbeschluss 2019 für das Land Niedersachsen verabschiedet. Die bisherige Zusage von zusätzlichen 6 Millionen Euro für die sechs niedersächsischen kommunalen Theater (darunter Lüneburg) droht nicht eingehalten zu werden. Für uns hieße das, wir wären in unserer Freiheit und unserem Wunsch, Ihnen weiterhin unterhaltsames und anspruchsvolles Theater auf hohem Niveau zu bieten, noch stärker eingeschränkt.

Die Ensembles der niedersächsischen Theater haben sich nun solidarisiert und setzen sich gemeinsam mit ihrem Publikum für die Anpassung der Fördermittel ein.

Wir brauchen Theater, gerade jetzt! Wir brauchen positive Räume der Auseinandersetzung, Räume der Neugier, Offenheit und Lust. Theater ist Teil der Demokratie – und die gilt es zu schützen.

In Zeiten hoher Steuereinnahmen muss die Politik ein Zeichen für die Kultur setzen!

Petition und Unterschriftensammlung
Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, beteiligen wir uns an der Unterschriftensammlung für die Petition: #rettedeintheater – Keine Kulturwüste in Niedersachsen. Unterschriftenlisten finden Sie am Info-Stand im Foyer. Sie können auch direkt online unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/rettedeintheater-keine-kulturwueste-in-niedersachsen

Demonstration in Hannover – 24.10., 12 Uhr // ABFAHRT VOM THEATER PÜNKTLICH UM 9 UHR
Am 24. Oktober wollen alle betroffenen Theater mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit ihren Zuschauerinnen und Zuschauern vor dem niedersächsischen Landtag präsent sein und laut ihre Meinung sagen. Wir organisieren dafür Busse. Die Mitfahrt ist kostenlos. Wir werden um Spenden bitten. Formlose Anmeldung mit Name und Kontaktmöglichkeit bis zum 20.10. per Mail an verwaltung@theater-lueneburg.de

Zeitplan, bitte beachten Sie, dass die Abfahrt vorverlegt wurde:

08.45 Uhr Treffpunkt Haupteingang des Theaters (Lindenstraße)
09.00 Uhr Abfahrt (pünktlich!)
12.00 Uhr Kundgebung vor dem Landtag
16.00 Uhr Ankunft zurück in Lüneburg

Weitere Informationen finden Sie hier.

LIFTSTOPP mit Burkhard Schmeer und Isabel Arlt feierte umjubelte Premiere | Gastspiel

Am 06.10. feierte das Zweipersonenstück LIFTSTOPP  (DE) eine umjubelte Premiere im T.NT. Inszeniert haben die Lift-Komödie Kerstin Kessel und Burckhard Schmeer, für das Bühnenbild zeichnet Kerstin Kessel verantwortlich.

Keine Panik! „Aufzüge können schon mal steckenbleiben, jedoch nicht abstürzen”, stellt Frank Füllgrabe in der LZ vom 8.10 zuallererst klar. Aber auch ein Steckenbleiben kann unangenehm werden, vor allem wenn man kein Handy zur Hand hat und der Rettungsdienst auf sich warten lässt. Da sollte es doch zumindest helfen, wenn man Gesellschaft hat, oder nicht? SIE, die redselige Mittfünfzigerin, die als erfolglose Schauspielerin auf die große Chance hofft. ER, der stille Praktikant, der aus einem osteuropäischen Land kommt und sowohl beruflich als auch privat in der Sackgasse steckt. Doch die unfreiwillige Stehpartie lasst innehalten und lenkt beider Schicksale in ungeahnte Bahnen. Witzig, nachdenklich und überaus charmant. „Isabel Arlt und Burkard Schmeer spielen die unfreiwilligen Partner – und zwar andersrum, was in der Aufführungspraxis der Fahrstuhl-Farce neu ist: Arlt gibt den Milan im billigen Anzug, Schmeer, zwei Köpfe größer, die redselige Diva. Das führt zu einer interessanten Erweiterung der von der Autorin vorgesehenen Charaktere”, schrieb Füllgrabe. Nach der Erfolgsproduktion DIE TÜR NEBENAN wieder ein Stück mit zwei Traumrollen für Isabel Arlt und Burkhard Schmeer.

Karten für das kleine Fahrstuhl-Rendezvous gibt es an der Theaterkasse.

Casting fürs Studimusical DER KLEINE HORROLADEN: 28. und 29.11.

Das StudiMusical am Theater Lüneburg feiert in dieser Spielzeit 10-jähriges Jubiläum – mit einem der schrägsten, bekanntesten und witzigsten Werke des Genres überhaupt. DER KLEINE HORRORLADEN unter der Musikalischen Leitung von Svenja Huckle und in der Inszenierung von Oliver Hennes feiert am 10. Mai 2019 Premiere auf der Jungen Bühne T.3. Die Premiere ist bereits ausverkauft.

Studierende der Leuphana, die Lust haben, mitzuwirken, können sich ab sofort über Doodle für die Vorsingen am 28. und 29.11. anmelden. https://doodle.com/poll/synannpg5ybscv9p
Es kann ein frei gewählter Song vorgesungen werden; bei Bedarf bitte CD/Mp3/eigenes Instrument mitbringen, da nicht begleitet werden kann.

Wer beim Vorsingen weiterkommt, nimmt am 01. und 02.12. von jeweils 10 – 15 Uhr am Casting-Workshop teil.

 

Standing Ovations und Bravos bei der Premiere: Operette WIENER BLUT wird am 05.10. wiederaufgenommen


Eines der beliebtesten und erfolgreichsten Werke des Genres Operette feierte am 16.06. eine mit Standing Ovations gefeierte Premiere im Großen Haus: WIENER BLUT von Johann Strauss (Sohn). „Intendant Hajo Fouquet [geht] in seiner Inszenierung der Strauss-Operette sehr ungewöhnliche Wege und das Publikum geht mir”, schrieb Kulturredakteur Hans-Martin Koch in der Landeszeitung vom 18.06.. Und weiter: „Was für ein Bühnenbild! (Stefan Rieckhoff) (…) Es wird eine Menge aufgefahren für einen bunt kostümierten und kühn frisierten Abend (…) Hajo Fouquet hat das gesellschaftliche Treiben mit viel Tempo in Szene gesetzt und lässt doch jeder der Figuren bzw. jedem der Akteure Spielraum. Die Frauen vor allem bekommen eine aktive Rolle, stehen weit besser da als die depperten Männer. (…) Spaß kommt aber reichlich auf, vor allem wenn Fouquet das Genre aufknackt. Am rasantesten, raffiniertesten und elegantesten passt es, wenn Olaf Schmidt Ballett einsteigt.” Ab dem 05.10.2018 steht die temporeiche und lebendige Inszenierung von Hajo Fouquet für zehn weitere Vorstellungen auf dem Programm.

Eigentlich ist Graf Balduin von Zedlau Diplomat und hat eine diplomatische Mission beim Wiener Kongress zu erfüllen. Viel anspruchsvoller ist allerdings die Koordination seiner Liebschaften: Es gilt, seine Gattin Gabriele, die Tänzerin Franziska und die Probiermamsell Pepi auseinander- und voreinander geheimzuhalten. Und natürlich ist das noch nicht alles, denn man verwechselt die eine mit der anderen, und schon ist die Lawine aus Verwicklungen und Intrigen nicht mehr aufzuhalten. Doch im Dreivierteltakt und mit Hilfe von Tanz, Champagner und mancher List wird er es doch wohl richten können?

Wieder unterwegs in Richtung Walachei: Die Erfolgsproduktion TSCHICK kehrt zurück ins T.3

Wegen des großen Erfolges fahren Tschick und Maik auch in dieser Spielzeit in Richtung Walachei! „(…) dieser Tschick reißt das Publikum mit. Einfach alles ist stimmig, die Kostüme, die Musik, das Licht — 90 Minuten voller Intensität, zum Schluss gibt es minutenlang stehenden Applaus vom Publikum“ (Landeszeitung, 04.12.17). Johan Heß’ Inszenierung des Erfolgsromans von Wolfgang Herrndorf feiert am 04.10. Wiederaufnahme im T.3 und steht noch bis zum 09.01.19 auf dem Spielplan. Aufgrund der großen Nachfrage hat das Theater am 08. und 09.01.19 jeweils um 10 Uhr Zusatzvorstellungen eingerichtet.

Maik ist 14 und seine Sommerferien drohen sehr langweilig zu verlaufen — bis Tschick auftaucht, der Neue aus seiner Klasse, mit einem gestohlenen Lada. Mit ihm brechen die beiden auf zu einem Trip durch Deutschland. Sie begegnen Menschen, die mitunter skurril wirken, meist aber nett sind. Und sie treffen auf Isa, ein Mädchen wie ein blutiges Knie und mit einer faszinierenden Ausstrahlung. Ein Roadmovie auf dem Theater, eine Geschichte von echter Freundschaft und der ersten Liebe und über den besten Sommer des Lebens.

„Mit einer Schar überzeugender Antihelden”: DIE NIBELUNGEN in der Inszenierung von Martin Pfaff

Am 28.09. feierte Friedrich Hebbels packendes Stück DIE NIBELUNGEN Premiere im Großen Haus. „Martin Pfaff inszeniert Friedrich Hebbels ‘Nibelungen’ mit einer überzeugenden Schar tragischer Antihelden”, schreibt Frank Füllgrabe in der Landeszeitung vom 01.Oktober. „Pfaff hat abgespeckt wo es geht, bei der Charakterisierung der Protagonisten die Schraube noch einmal fest angezogen: Es sind traurige Helfen, anfällig für Intrigen, unfähig zur Empathie, gefangen in einem kleinen Kosmos und letztlich zum Scheitern verurteilt. (…) gespielt wird auf zwei Ebenen, das Bühnenbild (…) ist ausgeräumt, keine düsteren Mauern, nur Projektionsfläche und mystisches Stimmungsbild – Laufstege für die Nibelungen-Models, die hier in ausdrucksvollen Kostümen ihre deformierten Seelen zur Schau stellen. (…) sie bringen mit unerschöpflicher Kraft und in der Sprache Hebbels die Burg einer überlebten Dynastie ins Wanken. Eine Ensemble-Leistung, anerkennender Applaus.” Die gesamte Kritik lesen Sie hier.

Hebbels spannungsgeladene Parabel über die Hybris des Menschen steht noch bis zum 12.01.2019 auf dem Spielplan des Großen Haus.

Hebbels Helden sind allesamt überfordert in ihrem Streben nach Macht und immer mehr Macht. Sie wollen Superhelden sein und hungern doch auch nach Liebe, Anerkennung, Familie. Ihre Wertevorstellungen sind brüchig und extrem dehnbar, je nachdem, welches Ziel sie gerade verfolgen. Eine höchst explosive Ausgangslage, in einer Welt, in der sich Krieg mit Krieg abwechselt.

Siegfried, das viel beschworene Paradebeispiel für einen Helden, demonstriert seine Stärke am Hof von Worms. Er ist im Besitz des Nibelungenhorts, des sagenhaften Schwerts Balmung und einer Tarnkappe. Das Blut eines Drachen hat ihn unverwundbar gemacht. Er wirbt um Kriemhild, und sie heiratet ihn – ohne zu wissen, dass sie Bestandteil eines Deals ist: Ihr Bruder Gunther, der König von Burgund, bezwang mit Hilfe Siegfrieds die als unbesiegbar geltende Brunhild. Als die beiden starken Frauen den jeweiligen Betrug aufdecken, ziehen sie verheerende Konsequenzen. Rache, Eifersucht, Verrat, Lüge und Tod: Hebbel lässt sein Trauerspiel 1841 in eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes münden.

„Besser geht’s eigentlich nicht”: LA BOHÈME-Premiere im Großen Haus

Am 22. September feierte LA BOHÈME von Giacomo Puccini eine mit Applaus und Standing Ovations umjubelte Premiere im ausverkauften Großen Haus. „Besser geht’s eigentlich nicht.” schreibt Hans-Martin Koch in der Landeszeitung vom 24.09. „Was für ein Abend! Er beginnt mit einem Missverständnis und steigert sich zum Besten, was der Saisonstart in neun Jahren Intendanz von Hajo Fouquet zu bieten hatte. Hier kommt die Oper rasant, witzig, überraschend und an den Kernstellen umso ergreifender daher. (…) Großartige Einzelleistungen leuchten aus dem runden Ganzen heraus.” Guillermo Valdes singt seinen Rodolfo „mitreißend und mit natürlichem Schwung in der Stimme”, Signe Ravn Heiberg durchläuft als Mimi „alle emotionalen Höhen und Tiefen mustergültig”. Franka Kraneis gibt „locker und präsent” die Musetta und Christian Oldenburg, als Marcello, glänzt „mit jeder Menge Temperament in Spiel und Stimme”. Nicht zu vergessen Ulrich Kratz )mit all seiner Power als WG-Oldie Schaunard” und Milcho Borovinov, der mit „großem Stimmvolumen” als Colline die Wohngemeinschaft aus Dichtern und Denkern abrundet.

Abschließend fasst Koch zusammen: „Regisseur Hajo Fouquet, Thomas Dorsch als musikalischer Leiter, Ausstatter Stefan Rieckhoff, Co-Regisseur Oliver Hennes und alle legen einen bezwingenden Abend hin. (…) Diese ‘Bohème’ ist auch etwas für Menschen, die mit Oper nichts am Hut haben.” Die gesamte Kritik der Landeszeitung lesen Sie hier.

Die Oper steht noch bis zum 11.01.2019 auf dem Programm.