Dostojewski Idiot Schwanensee (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt nach dem Roman von Dostojewski mit Musik von Tschaikowski
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Jesus Christ Superstar
Rockoper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice
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Die Drei von der Tankstelle
Film-Operette von Werner Richard Heymann und Robert Gilbert | Wiederaufnahme am 13.01.23
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StadtRaumKlang III
„Zwischenfälle", Ein musikalisch-literarischer Abend mit Musik von Dmitri Schostakowitsch (Musik zum Stummfilm „The New Babylon“ ) und Texten von Daniil Charms
Hedda Gabler
Schauspiel von Henrik Ibsen
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Moby Dick
Theaterstück nach dem Roman von Herman Melville
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Der Sturm
Musiktheater nach William Shakespeare, Fassung von Philip Richert und Gregor Müller, Musik von Philip Richert und Benjamin Albrecht, Arrangements von Thomas Dorsch
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Der Mönch mit der Klatsche
Krimi-Komödie frei nach Edgar Wallace von Stefan Keim
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Wenn die Nacht am tiefsten
Ein Abend mit Songs von Rio Reiser | Wiederaufnahme am 02.10.
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Loriot
Dramatische Werke / Gastspiel | Wiederaufnahme am 12.11.
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Caravaggio (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt | Wiederaufnahme am 02.06.23
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Aktuelles

Die nächste Schauspielpremiere im Großen Haus: VÖGEL | 11.02.

Die Produktion VÖGEL, Schauspiel von Wajdi Mouawad, steckt aktuell mitten in den Proben. Möglicherweise haben Sie es den Medien entnommen: Die Reaktionen von zwei Verbänden jüdischer Studierenden auf die Inszenierung am Münchner Metropoltheater hat eine überregionale Debatte zum Stichwort Antisemitismus ausgelöst. Wir nehmen diese Reaktionen sehr ernst.

Nach eingehender Beratung und Gesprächen mit Expert:innen haben wir uns entschieden, das Stück – was seit seiner Uraufführung 2017 zu den meist beachteten Dramen der Gegenwart gehört, auf Bühnen zahlreicher Länder gezeigt und auch in Tel Aviv gefeiert wurde – wie geplant zu spielen und zur Diskussion zu stellen. Auch deshalb, weil wir meinen, dass VÖGEL ein Stück über Versöhnung und gegenseitiges Verstehen ist. Wir bieten zu unserer Produktion ein umfangreiches Begleitprogramm an. Neben den Einführungen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im rechten Seitenfoyer (sowie online abrufbar) und Nachgesprächen mit den Beteiligten im Anschluss an jede Vorstellung, möchten wir Sie herzlich zu einer Einführungssoiree und einem Podiumsgespräch mit Fachleuten einladen.

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Schnell sein lohnt sich: Zusatzvorstellung DER STURM | 25.03.

Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage haben wir eine Zusatzvorstellung der Erfolgsproduktion DER STURM angesetzt. Die Inszenierung von Philip Richert und Gregor Müller steht nun zusätzlich am Samstag, 25. März um 20 Uhr auf dem Programm des Großen Haus. Es ist die letzte Chance, noch Karten zu ergattern: Alle anderen „Sturm“-Vorstellungen sind bereits ausverkauft!

Bei dieser besonderen Produktion sind Mitglieder aller drei Sparten des Theaters zu erleben. Begleitet werden sie von einer Band und den Lüneburger Symphonikern.

„Eine mitreißende Premiere“: Uraufführung DOSTOJEWSKI IDIOT SCHWANENSEE mit Jubel und Standing Ovations gefeiert

 

„Dostojewskis ‚Idiot‘ in Kombination mit Tschaikowskys ‚Schwanensee‘ (…) Kann das gut gehen? Ja, es kann, wenn der richtige Choreograf am Werk ist. In diesem Fall ist das Olaf Schmidt, der schon seit geraumer Zeit die Tanzszene in der niedersächsischen früheren Salzmetropole aufmischt. Es gibt wohl kaum einen, der sich so furchtlos großer Themen annimmt – und sie dank einer exzellenten 10-köpfigen Kompanie auch umzusetzen vermag“ – so lautete das begeisterte Urteil von Annette Bopp auf tanznetz.de. HIER lesen Sie die gesamte Kritik.

„Das Publikum feierte mit DOSTOJEWSKI IDIOT SCHWANENSEE eine mitreißende Premiere“, brachte es LZ-Redakteur Frank Füllgrabe wunderbar auf den Punkt. Und weiter: „großes Gefühlskino, live und in Farbe, schöne Frauen, charismatische Männer und die wunderschöne Schwanenmusik, gespielt von den Lüneburger Symphonikern unter der Leitung von Gaudens Bieri. Zwei grandiose Werke der russischen Romantik gleichzeitig, das könnte auch zuckersüßer Kitsch werden, aber natürlich haben Schmidt und Poser souverän alle Karies-Klippen umschifft.“ HIER lesen LZplus-Abonnent:innen die gesamte Kritik.

Auch der NDR war zu Gast und sammelte u. a. im Anschluss an die Vorstellungen begeisterte Publikumsstimmen: „Musik und Tanz fand ich einfach unwiderstehlich“, schwärmte ein Zuschauer. Eine  Frau lobt: „Jede Tanz-Geste hatte so viele Möglichkeiten der Bedeutung, so viele Facetten.“ HIER finden Sie den NDR Kultur-Beitrag von Katrin Schwier, in dem auch Olaf Schmidt zu Wort kommt, zum Nachhören und -lesen.

Für die kommenden Termine gibt es – noch – Karten. Die nächsten Vorstellungen sind 27. Januar und 3. Februar um 20 Uhr im Großen Haus.

 

Letzte Chance: HEDDA GABLER feiert Dernière | 29.01.

 

Letztmals am 29. Januar um 20 Uhr steht das Schauspiel HEDDA GABLER in der „spannenden, modernen und innovativen Inszenierung (Daniel Kunze)“ (Landeszeitung, 31.10.2022) auf dem Programm. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt es eine Einführung im Seitenfoyer. HIER ist die Einführung von Hilke Bultmann digital abrufbar. Es gibt noch Karten! Studierende der Leuphana Universtität Lüneburg erhalten mit dem SemesterTicketKultur ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn kostenlose Restkarten an der Theaterkasse.

In der Titelrolle ist Beate Weidenhammer zu erleben. „Hedda ist faszinierend, weil sie Rätsel aufgibt und nicht wirklich zu fassen ist“, erklärt die Schauspielerin: „Ich hatte erstmal die gängige und naheliegende Vorstellung der Figur im Kopf: zu Tode gelangweilt, unglücklich, boshaft, gefangen in einem bürgerlichen Leben, das sie bereit ist zu zerstören. Doch bei uns schaut Hedda mit einem kindlich naiven Blick auf die Welt, als sähe sie diese zum ersten Mal.“ Und damit stelle sie alles, was für ihre Umgebung „normal“ ist, in Frage. Unsere Schauspielerin fasst zusammen: „Das ist ein knackiger Abend mit Krimi-Qualität und der Perspektive auf manche Absurdität des (eigenen) Lebens.“

 

Kammerkonzert „Vom ewigen Wandel“ | 29.01.

Am Sonntag, dem 29. Januar  steht das dritte Konzert der diesjährigen Kammerkonzert-Reihe auf dem Programm. Beginn ist um 17 Uhr im Forum der Musikschule, Karten sind über die Theaterkasse erhältlich.

Mezzosopranistin Céline Akçag, Tenor Alexander Tremmel und Pianistin Katharina Hinz widmen sich unter dem Motto „Vom ewigen Wandel“ der Wandelbarkeit, der Vergänglichkeit, den Höhen und Tiefen des Lebens, und den so vielfältigen Arten, ein Leben zu führen. Wie schnell die Zeit doch bei der ersten Liebe vergehen kann, und wie man jede Sekunde zählt, wenn man sich einsam und verlassen fühlt. Auf dem Programm stehen u. a Lieder von Clara und Robert Schumann, Franz Schubert, Hermann Reutter, Richard Strauss, Benjamin Britten und Samuel Barber.

TATORT-Kommissar kommt nach Lüneburg – zum Crossoverprojekt ZWISCHENFÄLLE | 02.02.

Foto: Lea Rieke

Am 2. Februar um 20 Uhr laden die Lüneburger Symphoniker unter dem Motto ZWISCHENFÄLLE zu einem musikalisch-literarischen Abend mit Musik von Dmitri Schostakowitsch und Texten von Daniil Charms im Kulturform Lünbeburg (Wienebüttel). Mit dabei: der (nicht nur) aus dem Berliner Tatort bekannte Schauspieler Boris Aljinovic. Karten sind u. a. an der Theaterkasse erhältlich.

Das Werk von Daniil Charms (1905 – 1942) gehört zu den großartigen, rätselhaften Schöpfungen der Weltliteratur. Er gilt als Klassiker des Absurden, als literarischer Verwandter von Ionesco, Beckett und Karl Valentin und wird hierzulande noch immer als Geheimtipp gehandelt.

Seine kuriosen, schwarzhumorigen Texte werden an diesem einmaligen Abend flankiert von Dmitri Schostakowitschs mitreißender Musik zum Stummfilm „The New Babylon“. Boris Aljinovic wird die zwischen Nonsens und kafkaesker Bedrohung changierenden Texte im Zusammenspiel mit den Lüneburger Symphonikern präsentieren. Das Konzert ist Teil der Reihe StadtRaumKlang und wird durch die Initiative Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland gefördert.