Musical Hotspot „Das Bildnis des Oscar Wilde"
Musical konzertant mit Musical-Star Maricel, Solist*innen, Opern- und Extrachor, Lüneburger Symphoniker
Zum Stück
Wiener Blut
Operette von Johann Strauss (Sohn)
Zum Stück
Acht Frauen
Junges Musical nach dem Schauspiel von Robert Thomas / Ab 16 Jahre
Zum Stück
Ein Sommernachtstraum
Tanzabend von Olaf Schmidt
Zum Stück

Aktuelles

Uraufführung: Musical „Das Leben des Oscar Wilde” konzertant im Großen Haus | 23.06.

Musical-Star Maricel

Die letzten Lebensjahre eines der erfolgreichsten Theaterschriftsteller des 19. Jahrhunderts als Musical: Am 23. Juni um 20 Uhr ist die Uraufführung von „Das Bildnis des Oscar Wilde” aus der Feder von Komponist Thomas Dorsch und Autor Thomas Lange als konzertante Aufführung im Großen Haus zu erleben. Bariton Ulrich Kratz übernimmt die Rolle des Oscar Wilde. Für die Rolle seiner Ehefrau Constance konnte die national und international bekannte Musicaldarstellerin Maricel gewonnen werden. Alexander Tremmel übernimmt die höchst anspruchsvolle Rolle des dreifachen Spiegelbilds von Oscar Wilde: das Bildnis, Robert Ross und Lord Alfred Douglas. Außerdem sind weitere Solisten des Ensembles sowie der Opern- und Extrachor des Theaters beteiligt. Es spielen die Lüneburger Symphoniker unter der Leitung von Thomas Dorsch. Friedrich von Mansberg führt durch das Geschehen.

„Das Bildnis des Oscar Wilde”: Ein Musical über die letzten Lebensjahre eines der erfolgreichsten Theaterschriftsteller des 19. Jahrhundert. Er verstand es wie kein anderer Autor seiner Zeit, der viktorianischen Gesellschaft humorvoll den Spiegel vorzuhalten und mit dem Finger auf die Doppelmoral seiner Zeit zu zeigen. Doch auf der Höhe seines Ruhms ist es ebendiese Gesellschaft, die ihn für seine gelebte Homosexualität ins Gefängnis bringt: Er verliert sein Ansehen, seine Familie untersagt ihm den Kontakt und selbst die Urheberrechte an seinen Werken werden ihm aberkannt. Die Musik von Thomas Dorsch zeichnet in ihrer eingängigen und rhythmisch federnd leichten Art den feinen Humor von Oscar Wilde nach, schmeichelnd, doppelbödig, manchmal auch scharf sarkastisch, doch immer dem Genre Musical verpflichtet.

Musicaldarstellerin Maricel war u.a. in der Neuen Flora Hamburg bei der Deutschlandpremiere des Musicals „Mozart!” als Constanze zu erleben sowie im Colosseum Theater Essen als Amneris im Musical „Aida” von Elton John. Sie spielte bereits zahlreiche Hauptrollen u.a. in Hannover, Bremen, am Opernhaus Chemnitz, am Schillertheater Berlin, am Staatstheater Braunschweig und am Stadttheater Baden bei Wien.

Zum letzten Mal: StudiMusical ACHT FRAUEN

Das diesjährige StudiMusical ACHT FRAUEN steht letztmals am 22. und 23.06. auf dem Programm. „Schöne Figuren zeichnet Oliver Hennes mit dem Team”, schrieb Kulturredakteur Hans-Martin Koch in der Landeszeitung vom 07.05. Und weiter: „Dialog um Dialog blättert die Fassade der acht Frauen. Das ist unterhaltsam und besitzt viele Pointen, die mal überdreht, mal subtil sind und manchmal knochentrocken. (…) Die Akteurinnen sind vollkommen textsicher (…) sie bekommen auch ihre Figuren treffend profiliert, und was können sie singen! In dieser in sich runden Produktion sind sie alle gut bei Stimme.” Kochs Fazit: „Zu erleben ist also ein charmantes Krimivergnügen, der Spaß der Spielerinnen vermittelt sich. Spieler*innen, Leitungsteam, Techniker – alle sammeln am Ende langen, verdienten Beifall ein.”

Die Vorstellung am 22.06. ist bereits ausverkauft, für die Zusatzvorstellung am 23.06. gibt es  – noch – Karten.

Standing Ovations und Bravos: Operette WIENER BLUT feiert umjubelte Premiere im Großen Haus

Eines der beliebtesten und erfolgreichsten Werke des Genres Operette feierte am 16.06. eine mit Standing Ovations gefeierte Premiere im Großen Haus: WIENER BLUT von Johann Strauss (Sohn). „Intendant Hajo Fouquet [geht] in seiner Inszenierung der Strauss-Operette sehr ungewöhnliche Wege und das Publikum geht mir”, schrieb Kulturredakteur Hans-Martin Koch in der Landeszeitung vom 18.06.. Und weiter: „Was für ein Bühnenbild! (Stefan Rieckhoff) (…) Es wird eine Menge aufgefahren für einen bunt kostümierten und kühn frisierten Abend (…) Hajo Fouquet hat das gesellschaftliche Treiben mit viel Tempo in Szene gesetzt und lässt doch jeder der Figuren bzw. jedem der Akteure Spielraum. Die Frauen vor allem bekommen eine aktive Rolle, stehen weit besser da als die depperten Männer. (…) Spaß kommt aber reichlich auf, vor allem wenn Fouquet das Genre aufknackt. Am rasantesten, raffiniertesten und elegantesten passt es, wenn Olaf Schmidt Ballett einsteigt.”

Die zweite Vorstellung zum Saisonabschluss am 24.06. um 15 Uhr ist bereits ausverkauft. Ab dem 05.10.2018 steht die temporeiche und lebendige Inszenierung von Hajo Fouquet für zehn weitere Vorstellungen auf dem Programm.

Eigentlich ist Graf Balduin von Zedlau Diplomat und hat eine diplomatische Mission beim Wiener Kongress zu erfüllen. Viel anspruchsvoller ist allerdings die Koordination seiner Liebschaften: Es gilt, seine Gattin Gabriele, die Tänzerin Franziska und die Probiermamsell Pepi auseinander- und voreinander geheimzuhalten. Und natürlich ist das noch nicht alles, denn man verwechselt die eine mit der anderen, und schon ist die Lawine aus Verwicklungen und Intrigen nicht mehr aufzuhalten. Doch im Dreivierteltakt und mit Hilfe von Tanz, Champagner und mancher List wird er es doch wohl richten können?

Das Spielzeitheft 2018/19 ist da !

Am Freitag, den 27. April, stellten Intendant Hajo Fouquet, Chefdramaturg Friedrich von Mansberg, Generalmusikdirektor Thomas Dorsch, die leitende Dramaturgin Schauspiel Hilke Bultmann, Ballettdirektor Olaf Schmidt und Sabine Bahnsen, Leiterin der Jungen Bühne T.3, den Spielplan der Saison 2018/19 vor. Das Spielzeitheft liegt ab sofort zur Mitnahme bereit und ist auch online einsehbar.