Lüneburger Erklärung der Vielen
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Olaf Schmidt

Olaf Schmidt

Olaf Schmidt studierte zunächst in seiner Heimatstadt Berlin Sport und Biologie, bevor er sich 1984/87 an der Ballettakademie Hans Vogel in Berlin zum Tänzer ausbilden ließ. Daneben arbeitete er als Tänzer und Schauspieler an der Freien Volksbühne Berlin. 1987/88 folgte ein Engagement am Bremer Theater sowie als Tänzer am Stadttheater Bern (1988/90). Es folgten Engagements als Solotänzer am Ulmer Theater (1990/91) und am Nationaltheater Mannheim unter Philippe Talard (1991/92). Schon früh begann Olaf Schmidt auch als Choreograph zu arbeiten. Von 1992 bis 1997 wirkte er als Choreograph und Ballettdirektor am Pfalztheater Kaiserslautern. In derselben Position ging er anschließend ans Badische Staatstheater Karlsruhe. Im Anschluss an das Karlsruher Engagement arbeitete er vier Jahre frei als Tänzer, Ballettmeister und Choreograph in Brasilien, bei der Lisa Torun Company in London, in Zaragoza, an der Oper Bonn und am Nationaltheater Mannheim. Als Gastchoreograph arbeitete er an der Guangdong Modern Dance Company (China), am Teatro Amazonas in Manaus (Brasilien), am Ballet de Zaragoza (Spanien), bei den IMPERFECT Dancern (Italien), an der CIA. Sociedade Masculina und am Bale da Cidade in Sao Paulo.

Seit Beginn der Spielzeit 2004/05 war Olaf Schmidt Ballettdirektor am Theater Regensburg. Seine Ballette dort (unter anderem Ein Sommernachtstraum, Dornröschen, Mozart – Requiem, Endstation Tennessee, Orlando – Zwei Biografien, Schwanensee, Der Spiegel im Spiegel, Hundert Jahre Einsamkeit, Die Geschichte Lilith, Romeo und Julia und Nussknacker) waren jeweils Uraufführungen, die er speziell für das Regensburger Ballettensemble entwickelt hat. Unter seiner Leitung und mit seinen Choreographien, so war wiederholt in der Presse zu lesen, verschaffte er dem oberpfälzischen Tanzensemble überregional Glanz und sorgte für exzellente Auslastungszahlen. Mit dem Intendantenwechsel 2012 wurde sein Vertrag nicht verlängert. In der Spielzeit 2006/07 führte er zudem erstmals mit Brigadoon im Musiktheater Regie. 2008/09 inszenierte er Alban Bergs Wozzeck und 2011 Die lustige Witwe.

Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 ist Olaf Schmidt Ballettdirektor am Theater Lüneburg.

Foto: Jochen Quast

 

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