Amadé (UA)
Tanztheater von Olaf Schmidt
Die Comedian Harmonists
Revue von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink
Murder Ballad (DE)
Musical von Julia Jordan (Musik) und Juliana Nash (Buch und Songtexte), Deutsche Fassung von Holger Hauer
Hänsel und Gretel
Oper von Engelbert Humperdinck
Tschick
Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf / Ab 14 Jahre
Sugar - Manche mögen's heiss
Musical von J. Styne, Buch von P. Stone nach dem Film SOME LIKE IT HOT von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer Story von R. Thoeren, Gesangstexte von B. Merrill, Musik von J. Styne
Viva la Diva
Liederabend von und mit Philip Richert
Augusta
Schauspiel von Richard Dresser
Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat
Junges Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice / ab 13 Jahre
Die Tür nebenan
Französische Romantik-Komödie von Fabrice Roger-Lacan / Gastspiel
Der Kontrabass
Theaterstück von Patrick Süskind
Schneewittchen und die sieben Zwerge
Familienballett von Olaf Schmidt nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm

Carmen

Oper von Georges Bizet, Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée

Eine der Opern schlechthin, ein Kassenschlager, eines der meistgespielten Stücke im Musiktheater überhaupt — und bei der Uraufführung 1875 ein Skandal. Drei Monate vor dem Tod des Komponisten Georges Bizet bedeutete die Vertonung von Prosper Mérimées Novelle einen Tabubruch.

Mit Carmen brachten Mérimée und später dann Bizet einen neuen Frauentyp in die zivilisierte Metropole Paris. Als Zigeunerin war sie mit ihrer wilden exotischen Schönheit das ideale Lustobjekt. Zugleich reklamierte sie für sich aber auch Freiheit und Selbstbestimmung, die im 19. Jahrhundert Männern vorbehalten war. So wurde sie Sehnsuchtsobjekt und Gegenstand von Hass und Verurteilung zugleich. Carmen bietet den Männern alles, höchste Lust, die Erfüllung aller erotischen Phantasien, und fordert gleichzeitig etwas, was die Männer, im besonderen Don José, zu geben nicht bereit sind: Sie verlangt, mit Liebe und Beziehung liberal umzugehen, sie verlangt, letztlich, die Gleichberechtigung. Heute, 140 Jahre nach ihrer Entstehung, ist CARMEN vielleicht keinen Skandal mehr wert, die Oper gehört mit ihrer wunderschönen und hochemotionalen Musik sowie der dramatischen und menschliche Abgründe offenbarenden Geschichte aber nach wie vor zum Besten, was das Musiktheater zu bieten hat.

Gesungen in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Premiere:
03.03.2018 20:00 Uhr
Musikalische Leitung
Thomas Dorsch
Inszenierung
Hajo Fouquet
Bühnen- und Kostümbild
Stefan Rieckhoff
Choreographie
Olaf Schmidt
Termine
03.03.2018 20:00 Uhr
06.03.2018 20:00 Uhr
08.03.2018 20:00 Uhr
24.03.2018 20:00 Uhr
06.04.2018 20:00 Uhr
15.04.2018 19:00 Uhr
22.04.2018 19:00 Uhr
27.04.2018 20:00 Uhr
06.05.2018 19:00 Uhr
23.05.2018 20:00 Uhr
Besetzung
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnen- und Kostümbild
Choreographie
Fechtchoreograph
Don José, Sergeant
Escamillo, Stierfechter
Remendado, Schmuggler
Alexander Tremmel
Dancairo, Schmuggler / Moralès, Sergeant
Zuniga, Leutnant
Carmen, ein Zigeunermädchen
Micaela, ein Bauernmädchen
Frasquita, Zigeunermädchen
Mercédès, Zigeunermädchen
Aleksandra Pokrywczynska
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