Die Vermessung der Welt
Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Zum Stück
Seltsames Spiel oder Himmelsmacht
SeniorenClub „Die Mimetten"
Zum Stück
Die Entführung
Junges Musiktheater nach der Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Zum Stück
Carmen
Oper von Georges Bizet
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Nur ein Tag
Schauspiel von Martin Baltscheit / Ab 6 Jahre
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The Black Rider
Musik, Gesangstexte und Buch von Tom Waits, Robert Wilson und William S. Burroughs
Zum Stück
Rico, Oskar und die Tieferschatten
Schauspiel nach dem Roman von Andreas Steinhöfel / Ab 9 Jahre
Zum Stück
Murder Ballad (DE)
Musical von Julia Jordan (Musik) und Juliana Nash (Buch und Songtexte), Deutsche Fassung von Holger Hauer
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Sugar - Manche mögen's heiss
Musical von J. Styne, Buch von P. Stone nach dem Film SOME LIKE IT HOT von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer Story von R. Thoeren, Gesangstexte von B. Merrill, Musik von J. Styne
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Die Tür nebenan
Französische Romantik-Komödie von Fabrice Roger-Lacan / Gastspiel
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Aktuelles

„Let’s Dance! Eine Einführung in die wunderbare Welt des Theatertanzes“ von und mit Olaf Schmidt im Großen Haus | 29.04.

Zum Welttag des Tanzes lädt das Theater Lüneburg herzlich ins Große Haus ein: Am 29. April um 15 Uhr findet einmalig die Veranstaltung „Let‘s Dance! Eine Einführung in die wunderbare Welt des Theatertanzes“ statt! Olaf Schmidt und seine internationale Kompanie nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine Entdeckungsreise mit und geben Einblicke in die Vielfältigkeit des Theatertanzes. Spitzentanz steht ebenso auf dem Programm wie Steppen und vieles mehr. Zudem gibt es erste Ausschnitte aus Olaf Schmidts neuem Tanzstück „Ein Sommernachtstraum“ zu sehen, das am 18.05. im bereits ausverkauften Großen Haus Premiere feiert. Der Eintritt zu „Let’s Dance!“ ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die zehn Tänzerinnen und Tänzer der Lüneburger Ballettkompanie stammen aus neun verschiedenen Ländern und vier verschiedenen Kontinenten. Das Tanzstück „Amadé“ ist eine der erfolgreichsten Produktionen dieser Spielzeit im Großen Haus. Auch die Familienballette „Aladin“ und „Schneewittchen“ verzauberten kleine und große Zuschauer im stets ausverkauften T.3. Außerdem treten die Tänzerinnen und Tänzer seit mehreren Jahren in dem Format „Kunst ver-rückt Tanz“ im T.3 selbst als Choreographen in Erscheinung.

Zur Idee des Welttag des Tanzes, der mit einer Vielzahl von Aktionenweltweit und auch in Lüneburg begangen wird, heißt es auf der Homepage der Initiative: Ziel sei es, „alle Formen zu vereinen, die verbindende Kraft des Tanzes zu feiern, seine Globalität hervorzuheben und alle Grenzen von Politik, Kulturen und ethnischen Zugehörigkeiten zu überwinden. Die Menschen sollen durch eine gemeinsame Sprache – die des Tanzes – in Frieden und Freundschaft zusammengeführt werden.“

Die Mimetten und die Liebe: SeniorenTheaterClub feiert Premiere im T.NT

Am 20. April um 20 Uhr feiert der SeniorenTheaterClub „Die Mimetten“ mit dem Stück SELTSAMES SPIEL ODER HIMMELSMACHT – DIE MIMETTEN UND DIE LIEBE Premiere im T.NT Studio. Die Leitung hat Sabine Bahnsen inne. Es spielen Inga Auch-Johannes, Renate Brandes, Barbara Burchardt, Renate Lübken, Susanne Reimer, Inge Rosin, Heidi Scheunemann, Peter Siemianowski, Günter Warnecke und Hedda Wegner. Die Premiere ist bereits ausverkauft. Für die folgenden Vorstellungen am 21.04. (16 Uhr), 27.04 (20 Uhr) und 28.04. (16 Uhr) sind noch Karten erhältlich.

Er liebt mich, sie liebt mich nicht, er liebt mich … Unzählige Blumen sind im Laufe der Weltgeschichte schon im Namen der Liebe gerupft worden! Und für so vieles musste die Liebe bereits herhalten – in ihrem Namen wurden und werden Herzen gebrochen und wieder zusammengeflickt, wurden Morde begangen und sogar Kriege angezettelt. Aber missen möchte man sie auch nicht, diese Himmelsmacht, die den Herzschlag beschleunigt und Schmetterlinge im Bauch fliegen lässt, die dem Tag ein rosarotes Licht geben kann und die Nacht in tiefster Schwärze versinken lässt. Weil also die Liebe eine solche Kraft ist, die jedes Leben beeinflusst, und das auf vielfältigste Weise – denn es gibt ja nicht nur die eine Liebe, sondern auch noch Nächsten-, Mutter-, Vater-, Heimat-, Jugend-, Altersliebe- und, und, und – deshalb haben sich nun die Mimetten jenes Ding namens Liebe vorgenommen, um sie in vielen Facetten zu präsentieren. Mit Herz und Schmerz, Humor und Gesang – und mit ganz viel Liebe!

Vorverkaufsstart für WIR LESEN IN IHREM HAUS und THEATERLABOR #Liebe

Für zwei besondere Veranstaltungsreihen am Theater Lüneburg hat nun der Vorverkauf begonnen!

„Wir lesen in unserem Haus“ am 28. Mai um 20 Uhr lädt zu einer literarischen Entdeckungsreise durch das Theater Lüneburg ein. Schauspieler lesen an verschiedenen Orten des Theaters, sei es auf der Unterbühne, in der Tonloge, im Lastenaufzug oder im Büro des Intendanten. Die Zuschauerinnen werden dabei in Gruppen durch die hinteren Bereiche des Theaters geführt, machen an Stationen halt und erleben die Schauspielerinnen und Schauspieler hautnah. Als Überschrift über allen literarischen Text steht „Entdeckungen“. Im Anschluss treffen sich alle Zuschauer und Lesende im Foyer.

Im Juni zeigt dann das frisch gegründete StudiSchauspiel erste Ergebnisse aus ihrem „Theaterlabor“. Theaterlabor meint, dass die Schauspielerinnen und Schauspieler Tülin Pektas, Beate Weidenhammer, Yves Dudziak und Jan-Philip Walter Heinzel gemeinsam mit Studierenden unterschiedliche Ausdrucksformen erkunden und zu einem gemeinsamen Abend formen. Der Titel „THEATERLABOR #Liebe“ macht deutlich: Die Liebe in vielen Facetten bildet die Grundlage für die Szenen, Songs und Spielsituationen. Die Premiere ist am 05.06. um 20 Uhr im T.NT Studio. Es folgen weitere Vorstellungen am 13. und 16.06 um jeweils 20 Uhr.

 

„In die Herzen der Zuschauer gespielt“: Musiktheaterprojekt DIE ENTFÜHRUNG feiert erfolgreiche Premiere

Mozart trifft auf arabischen Hip-Hop: Am 07.04. feierte mit DIE ENTFÜHRUNG eine ganz besondere Musiktheaterproduktion für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 15 Jahre Premiere im T.3. Grundlage für dieses Junge Musiktheater bildet Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“. „Zu erleben ist nun eine Fassung mit perlenden Koloraturen und elektrischen Bässen, mit dramatischen wie heiteren Momenten“, schrieb Kulturredakteur Frank Füllgrabe in der Landeszeitung vom 09. April. Und weiter: „Alles steht auf der Kippe, das ist wörtlich zu nehmen. Denn als einziges Bühnenrequisit dient eine Wippe, auf der die Akteure mal in die eine, mal in die andere Richtung stolpern oder sich um Gleichgewicht bemühen. Bis sich alles in ein Happy End auflöst, das sämtliche Beteiligten, die sich in die Herzen der Zuschauer gespielt haben, zu gönnen ist. Langer Applaus.“

Die beiden jungen Engländerinnen Konstanze und Blonde werden in das Serail des Bassa Selim verschleppt, eingesperrt und (fast) zur Liebe gezwungen. Die beiden Männer der Frauen, Belmonte und Pedrillo, reisen hinterher und organisieren mit List die Rettung — und am Ende ist alles doch ganz anders. Es kommt heraus, dass Belmontes Vater einst grausam gegen die Familie des Bassa gewütet hatte. Der vergibt Belmonte und seinem Vater und lässt die Engländer ziehen, denn „nichts ist so hässlich wie die Rache!“ In diesem ungewöhnlichen Opern- und Begegnungsprojekt werden die Trennlinien zwischen richtig und falsch, gut und böse, vertraut und fremd schnell unscharf. Auch musikalisch wird es interessant: denn Mozarts Musik trifft auf heutigen arabischen Hip-Hop. Alles zusammen macht die ENTFÜHRUNG zu einem spannenden Begegnungsprojekt, nicht nur für Jugendliche!

Regie führt Friedrich von Mansberg und für das Bühnen- und Kostümbild zeichnet Barbara Bloch verantwortlich. Zusätzliche Musik stammt von Claas Sandbothe. Zu erleben sind Franka Kraneis (Konstanze), Sarah Hanikel (Blondchen), Marcus Elsäßer (Belmonte), Alexander Tremmel (Pedrillio), Maxim Yaghi (Osmin), Siar Amrico (Bassa Selim) sowie acht Jugendliche. Es spielen die Lüneburger Symphoniker unter der Leitung von Phillip Barczewski. Die Premiere ist bereits ausverkauft. Bis zum 10.06. stehen acht weitere Vorstellungen auf dem Programm. Bei den Abendvorstellungen gibt es jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine Einführung. Diese Produktion wird ermöglicht von der Friedensstiftung Günther Manske und gefördert von der Firma Nordson.

„Poetische Kraft“: DIE VERMESSUNG DER WELT feierte Premiere im Großen Haus

Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß: Zwei Genies vermessen auf je ihre Weise die Welt. Daniel Kehlmann hat die Biographien der beiden in seinem Bestsellerroman DIE VERMESSUNG DER WELT parallelgeführt. Dem Gedanken der Kleinstaaterei in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhundert setzen die beiden Wissenschaftler große Neugier, Offenheit und Erkenntnis entgegen – in der heutigen Zeit wieder hochgradig aktuell. Das Schauspiel in der Regie von Martin Pfaff feierte am 23.03. Premiere im Großen Haus.

Kulturredakteur Hans-Martin Koch schrieb in der Landeszeitung vom 26.03.: „Auf der einen Seite der weitläufige Humboldt: Fabian Kloiber spielt ihn als wirkungsbewussten, umtriebigen und extrovertierten Mann, ein Mann der guten Gesellschaft. Auf der anderen Seite Gauß, gebückt, auf Kleidung nicht achtend und so, wie Jan-Philip Walter Heinzel ihn verkörpert, ein in sich gekehrter Grübler mit Hang zum Griesgram.“

Diese beiden Welten treffen auf der von Anja Kreher eingerichteten Bühne aufeinander: „Die Bilder, die Martin Pfaff in konsequent durchgehaltener Ästhetik schafft, sind mit wenigen Zeichen bewusst überdeutlich gestaltet. [..] Die Inszenierung bekommt visuell einen Bilderbuchanstrich, sie erinnert an Abenteuer-Comics und noch mehr an die Drastik eines Wilhelm Busch. […] Die Übergänge entfalten mitunter poetische Kraft. […] Ins Untergründige führt auch die wunderbar geheimnisvolle Musik, die Stefan Pinkernell unter viele Szenen legt. Sie ist auch im Witz stark, denn nach diesem Abend ist ultimativ geklärt, wie Zahnschmerz klingt. […] Der immer für überraschende, zur Diskussion reizende Inszenierungen gute Martin Pfaff bringt eine klare Botschaft rüber: Öffnet Euch für die Welt, schließt sie nicht aus.“

Das Stück steht noch bis zum 19.06. auf dem Spielplan. Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt es eine Einführung im Seitenfoyer.

„Wer Glück schenkt, ist selbst glücklich“: Martin Baltscheits zauberhaftes Stück NUR EIN TAG feierte Premiere im T.3

NUR EIN TAG ist ein wundervolles, komödiantisches und poetisches Stück über die Liebe zum Leben und darüber, dass man jeden Tag genießen sollte. Bis zum 09.06. steht das Schauspiel nach dem Buch von Martin Baltscheit für Zuschauer ab 6 Jahren auf dem Spielplan des T.3. Nach der Premiere schrieb Kulturredakteur Hans-Martin Koch in seiner Kritik: „„Was für ein Stück: NUR EIN TAG; es ist witzig, ernst, traurig und voller Liebe zum Hier und Heute. Dass es Spaß macht, aber auch berührt, das haben Regisseur Thomas Ladwig und sein Team mit viel Gespür hinbekommen. Krachen lassen sie es aber auch (…) Es gibt eine Menge zu lachen – und zum Mitmachen für das Publikum. Bei aller Unterhaltsamkeit sind es aber der Ernst und das Poetische, das nachhaltig wirken. (…) Barbara Bloch hat mit einfachem Material eine schöne Spielstätte geschaffen, die Wald, Höhle und vieles mehr gleichzeitig sein kann.“ Die Botschaft des Stücks fasst er wie folgt zusammen: „Wer Glück schenkt, ist selbst glücklich“ (Landeszeitung, 16.03.2018)

Wildschwein und Fuchs sind Freunde. Eines Tages entdecken sie eine unglaublich niedliche Eintagsfliege, die kurz davor ist, zu schlüpfen. Nix wie weg, denkt sich Wildschwein, denn was wäre, wenn die Eintagsfliege wirklich ganz bezaubernd ist und man sich vielleicht sogar anfreundete? Für nur einen Tag? Aber natürlich diskutieren Fuchs und Wildschwein wieder mal zu lange, und schon ist es geschehen: Eintagsfliege ist geschlüpft und sie ist bezaubernd, und klar freunden die drei sich an … Als Wildschwein sich verplappert, glaubt die Fliege, dass Fuchs nur noch einen Tag zu leben hätte und setzt sofort alles daran, dass es sein schönster und wichtigster Tag wird, inklusive zur Schule gehen, sich verlieben, heiraten und und und … die drei erleben prallvolle, herrliche und äußerst vergnügliche 24 Stunden, ehe es schließlich heißt, Abschied zu nehmen. Aber ist das wirklich ein Abschied für immer?

Als Eintagsfliege ist Stefanie Schwab zu erleben, Sascha Littig und Martin Skoda übernehmen die Rollen Wildschwein und Fuchs.

„Diese Inszenierung muss der Opernliebhaber gesehen haben!““: CARMEN feiert umjubelte Premiere


Eine DER Opern überhaupt, ein Kassenschlager, eines der meistgespielten Stücke im Musiktheater — und bei der Uraufführung 1875 ein Skandal: CARMEN. In diesem Frühjahr ist die berühmte Oper in der Inszenierung von Intendant Hajo Fouquet im Großen Haus zu erleben. Gesungen wird in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Bei der Premiere am 03.03. wurde CARMEN mit „Bravos“ und Standing Ovations gefeiert. „Das Publikum stimmt diesem so opulenten wie klug ausbalancierten Abend mit viel Begeisterung zu“, schrieb Kulturredakteur Hans-Martin Koch in der Landeszeitung vom 05.03.2018. Und weiter: „Regina Pätzer [Carmen] transportiert die sensible Seite dieser Frau mit, und auf die auftrumpfenden Momente kehren schnell die lyrischen zurück, kommende Tragik vorwegnehmend. Ein starkes Rollendebüt, das Regina Pätzer hinlegt. (…) Hajo Fouquet inszeniert aus der Musik heraus. Er formt durchdachte Charaktere, legt ihre bewussten und unbewussten Motive frei, zeichnet die innere zwangsläufige Logik des Geschehens plausibel nach. (…) Das eindrucksvolle Bild beherrschen fast bühnenhohe, verschiebbare Elemente, rot wie Rost oder wie die verbrannte Erde Südspaniens – oder anders. (…) Die groß besetzten Symphoniker fegen zu Beginn förmlich die Klischees aus der Musik. Sie sind im Folgenden fein mit den Solisten abgestimmt und mit den prächtigen Chören, die Phillip Barczewski einstudierte, und mit dem so großen wie großartigen Kinderchor aus Anna Schwemmers Klassen. (…) Die vielleicht schönste Idee der Produktion ist der Mann mit dem Bandoneon, der wie ein Schatten Carmens ihr dunkles Inneres in Klang überträgt. Thomas Dorsch hat Jakob Neubauer wunderbar in den Sound integriert.“ Auch der Winsener Anzeiger zeigte sich begeistert: „„George Bizets CARMEN startete jetzt mit einer rauschenden Premiere im Theater Lüneburg. (…) Regina Pätzer war die Idealbesetzung Fouquets. (…) Und sie ist dieser Hauptrolle in vollem Umfang stimmlich wie mimisch gewachsen. Das Solistenteam (…) riss die Dynamik, die diese Inszenierung im Verlauf der drei Stunden mit all ihren Liebes-, Pflicht- und Eifersuchtsszenen offenbarte, mit. Ihre Leistungen waren spitze . (…) Hajo Fouquet band in diesem Rausch der Emotionen einige interessante, ja auflockernde Regieeinfälle ein. (…) Fazit: Diese Inszenierung muss der Opernliebhaber gesehen haben!“ (Winsener Anzeiger, 13.03.2018)

Mit Carmen brachten Mérimée und später dann Bizet einen neuen Frauentyp in die zivilisierte Metropole Paris. Als Zigeunerin war sie mit ihrer wilden exotischen Schönheit das ideale Lustobjekt. Zugleich reklamierte sie für sich aber auch Freiheit und Selbstbestimmung, die im 19. Jahrhundert Männern vorbehalten war. So wurde sie Sehnsuchtsobjekt und Gegenstand von Hass und Verurteilung zugleich. Carmen bietet den Männern alles, höchste Lust, die Erfüllung aller erotischen Phantasien, und fordert gleichzeitig etwas, was die Männer, im besonderen Don José, zu geben nicht bereit sind: Sie verlangt, mit Liebe und Beziehung liberal umzugehen, sie verlangt, letztlich, die Gleichberechtigung. Heute, 140 Jahre nach ihrer Entstehung, ist CARMEN vielleicht keinen Skandal mehr wert, die Oper gehört mit ihrer wunderschönen und hochemotionalen Musik sowie der dramatischen und menschliche Abgründe offenbarenden Geschichte aber nach wie vor zum Besten, was das Musiktheater zu bieten hat.

 

+++ Kartenbestellungen über die Website +++

Am Vormittag des 06.03. kam es zu einem großflächigen Ausfall des Internets in Lüneburg. Kartenbestellungen per Mail / Website, die an dem Tag im Zeitraum von ca. 10 Uhr und 14 Uhr getätigt wurden, sind möglicherweise nicht bei uns eingetroffen. Senden Sie Ihre Bestellung gerne erneut an Theaterkasse@theater-lueneburg.de. In diesem Fall wäre ein Hinweis, dass dies eine wiederholte Reservierung ist, sehr hilfreich. Vielen Dank!