Medea
Tragödie von Euripides
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Die Hochzeit des Figaro
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Libretto von Lorenzo da Ponte
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Der Schwächere
Schauspiel von Mattias Andersson / Ab 10 Jahre
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Hänsel und Gretel
Oper von Engelbert Humperdinck
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Laura oder Immer Ärger mit dem schwarzen Schwan (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt
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Der Kontrabass
Theaterstück von Patrick Süskind
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Die Comedian Harmonists
Revue von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink
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Aladin
Familienballett von Olaf Schmidt nach den "Geschichten aus Tausendundeiner Nacht"
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Viva la Diva
Liederabend von und mit Philip Richert
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Aktuelles

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UPDATE! Eine Kartenbestellung über die Website ist nun wieder möglich!

ACHTUNG! Zwischen dem 19.09. abends und dem 21.09. 12.20 Uhr sowie vom 14.08 und 16.08. um 17.45 Uhr kamen keine Bestellungen über das Bestellformular der Website an der Theaterkasse an. Diese Bestellungen sind auch bisher nicht bei uns eingegangen. Schreiben Sie uns daher gerne nochmal eine Mail an Theaterkasse@theater-lueneburg.de, falls Sie im o.g. Zeitraum Karten über die Website reserviert haben. In diesem Fall wäre ein Hinweis, dass dies eine wiederholte Reservierung ist, sehr hilfreich. Vielen Dank!

Die nächste Premiere im Großen Haus steht an: MEDEA am 22.09.

Beate Weidenhammer als Medea

Am Freitag, 22. September, feiert um 20 Uhr die erste Schauspielproduktion der Saison Premiere im Großen Haus: MEDEA von Euripides. Es gibt noch Restkarten.

Heimatlosigkeit, Fremdsein: Die Tragödie MEDEA ist ein hochaktueller Stoff. Euripides‘ Stück beeindruckt durch das Zusammentreffen von wuchtiger Emotion und fast schon rationalem Disput über das Geschehende. Medea ist nicht nur eine Wütende, sondern eben auch eine Wortmächtige. Die Kraft der antiken Tragödie ist bei dieser Inszenierung von Thomas Ladwig intensiv zu erleben.

Die Ordnung wurde auf den Kopf gestellt. Medea, die für ihren Mann Jason alles aufgegeben hat, wird von ihm verlassen. Mehr noch: Sie wird aus dem Land verstoßen. Medea ist fortan heimatlos und ohne Schutz, ihre Zukunft ist unsicher. Dazu ist ihr Stolz gekränkt. Medea nimmt grausam Rache: Auch Jason soll keine Zukunft mehr haben. Sie wird zur Kindsmörderin.

Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt es eine dramaturgische Einführung. Am 08.11. bietet das Theater in Kooperation mit der Leuphana Universität die Möglichkeit zum Austausch an: Beginn der „Podiumsdiskussion zu MEDEA“ ist um 20 Uhr im T.NT. Der Eintritt ist frei.

 

„Wird zum Triumph“: DIE HOCHZEIT DES FIGARO im Großen Haus


„’Die Hochzeit des Figaro‘ (…) wird zum Triumph und zum Beweis, wie kleine Bühnen Großes leisten können“, lautete das Urteil von Kulturredakteur Hans-Martin Koch  (Landeszeitung, 18.09.2017) nach einer fulminanten Saisoneröffnung im Großen Haus.

Regisseur Michael Sturm „erzählt mit verschmitzt eingebauten Details und im Wissen, dass alles Private politisch ist, eine Geschichte voller Komik und Menschen-/Männerkenntnis. (…) So frisch das Spiel ist, so prächtig sind die Kulissen und Kostüme (…) Stefan Rieckhoffs Bühnenbild ist mehr als Kulisse, er lässt die Hofgesellschaft in paradiesischer Umgebung agieren. (…) Dirigent Thomas Dorsch achtet auf die Sänger, baut gewaltige Finale an Akt zwei und vier, und die hervorragend aufgelegten Symphoniker scheinen mit Inszenierung und Bühnenbild regelrecht zu verschmelzen. Was für ein Dreiklang!
Aber alles ist nichts ohne dieses Team. Christian Oldenburg zeigt einen überragenden Figaro, er verbindet Quirligkeit, Tiefenschärfe und singt mitreißend forsch. Franka Kraneis, ebenso spielfreudig, entwickelt eine keineswegs aufs Schönsein reduzierte Susanne: Kraneis ist dazu sängerisch eine Mozart-Idealbesetzung.“ Ulrich Kratz sang die Partie bereits 1999 und wiederholt dies nun „mit Ironie und Klasse“. „Signe Ravn Heibergs Gräfin kommt melancholisch daher, Heiberg singt mit ganz großer Stimme und herzerweichend schön. Und den immer irgendwie auftauchenden Pagen Cherubino lässt Regina Pätzer per Spiel und Stimme durch Himmel und Hölle gehen.
Bis in die kleineren, differenziert ausformulierten Partien ist die Produktion stark besetzt (…) alles Gewinner an diesem lang gefeierten Abend.“

Mozarts Oper steht bis zum 06. Januar 2018 auf dem Spielplan. Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt es eine Einführung.

„Intensives, kompaktes Theatererlebnis“: DER SCHWÄCHERE feiert Premiere im T.3

Sebastian Prasse und Yves Dudziak in DER SCHWÄCHERE

Die erste Premiere der Spielzeit war ein voller Erfolg! Das Zwei-Personen-Stück DER SCHWÄCHERE von Mattias Andersson, das das Thema Mobbing aus einer ungewöhnlichen Perspektive beleuchtet,  feierte am 15. September Premiere auf der Jungen Bühne T.3. Sabine Bahnsen, Leiterin der Jungen Bühne T.3 führte Regie. Für das Bühnen- und Kostümbild zeichnet Barbara Bloch verantwortlich.

„’Der Schwächere‘ bietet ein intensives, kompaktes Theatererlebnis, und das ist jetzt im T.3 zu erleben“, schrieb Hans-Martin Koch in der Landeszeitung (16.09.2017). Der Autor Andersson „schreibt Szenen mit Dialogen, die echt rüberkommen, nicht verkappt moralisch, nicht verkopft gutmenschelnd. Das setzt Sabine Bahnsen in ihrer Inszenierung fort, sie formt mit Yves Dudziak und Sebastian Prasse ein spannendes Stück von 50 Minuten. Barbara Bloch hat das Bühnenbild auf die Situation zugespitzt. […] Dudziak gibt dem Patrik einen lauernden Blick, er lässt ihn explosiv auftrumpfen, wo immer es geht. Doch dazwischen zeigt Dudziak deutlich die Unsicherheit hinter der Fassade […] Den Martin, der auf dem Weg der Rache ist, spielt Sebastian Prasse. Martins Blick flackert, die Körpersprache schwankt. Prasse macht spürbar, wie aufs Mark verletzt der Junge ist.“

„’Der Schwächere‘ ist ein Stück für Menschen ab 10 Jahren – und allemal für Lehrer und Eltern“, lautet die Conclusio der Landeszeitung.

Neben Vormittagsvorstellungen für Schulen steht das Stück am 07.10. und 11.11. jeweils um 18 Uhr auf dem Programm.

NORDSON ENGINEERING unterstützt das Projekt „Die Entführung“

Am Montag, den 21.08., übergab Jens Fahrenholz, Geschäftsführer der Nordson Engineering GmbH, den Scheck: € 7.000,– für das Projekt ENTFÜHRUNG im T.3, bei dem Mozarts Oper DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL auf heutige syrische Discomusik trifft und die „alte“ Geschichte neu und aus der Sicht zweier Kulturen auf Augenhöhe erzählt wird. Ab Mitte Oktober entwickelt das Theater gemeinsam mit einem DJ und Künstlern aus Syrien sowie einer Gruppe von Jugendlichen – „Alteingesessene“ genauso wie jüngst Zugezogene – eine neue Sichtweise auf die über 230 Jahre Oper und ihre zentralen Themen: Liebe und Eifersucht, Fremdheit und Vorurteile sowie die schwierigen Verständigung zwischen den Kulturen. Jens Fahrenholz zeigte sich beeindruckt von dem Projekt und dem umfangreichen Angebot des T.3 und wünschte gutes Gelingen.

Der Vorverkauf hat begonnen!

Am 14. August um 10 Uhr an der Theaterkasse hat der Vorverkauf für die Saison 2017/18 begonnen. Neben der Abendgala beim Theaterfest sind bereits zwei Vorstellungen des Jungen Musicals JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT (26.10. + 16.01.) ausverkauft. Auch für die Premiere von THE BLACK RIDER am 09.02. gibt es nur noch Restkarten!

Die Kolleginnen der Kasse sind Mo – Sa: 10 – 13 Uhr und Di – Sa: 17 – 19 Uhr für Sie da!