Wir sind der Wandel auf den wir gewartet haben
SeniorenClub «Die Mimetten»
Zum Stück
The Addams Family
Junges Musical von von Andrew Lippa (Musik und Songtexte) Marshall Brickman und Rick Elice (Buch)
Zum Stück
Das Feuerwerk
Operette von Paul Burkhard
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Struwwelpeter
Junk-Oper von P. McDermott, J. Crouch und M. Jacques nach Motiven von H. Hoffmann
Zum Stück
Kunst ver-rückt Tanz
Junge Choreographen aus dem Ballettenensemble
Zum Stück
Effi Briest
Schauspiel nach Theodor Fontane
Zum Stück
Die Geschichte von Blanche und Marie
Tanzstück von Olaf Schmidt nach dem Roman von Per Olov Enquist
Zum Stück
Schlafes Bruder (UA)
Musiktheater von Olaf Schmidt nach dem Roman von Per Olov Enquist
Zum Stück
Evita
Musical von Andrew LLoyd Webber und Tim Rice
Tell Me On a Sunday
Musical von Andrew Lloyd Webber und Don Black / Deutsch von Michael Kunze
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Aprikosenzeit
Schauspiel von Mark Wetter, Paul Steinmann, Stephan Lichtensteiger und Jörg Bohn
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Aktuelles

Wir stellen die neue Spielzeit vor!

Am 26. April stellten Intendant Hajo Fouquet und sein Team die kommende Spielzeit vor. Das gesamte Programm finden Sie hier:

 

Premiere WIR SIND DER WANDEL AUF DEN WIR GEWARTET HABEN

Am 26. April feiert der SeniorenClub «Die Mimetten» unter der Leitung von Sabine Bahnsen Premiere mit WIR SIND DER WANDEL AUF DEN WIR GEWARTET HABEN im T.NT.  Es spielen Inga Auch-Johannes, Renate Brandes, Annelore Dörbaum, Hannelore Hagemeister, Renate Lübken, Susanne Reimer, Heidi Scheunemann, Karin Schmietendorf, Peter Siemianowski, Ulla Spatz, Gunda Suhr, Günter Warnecke und Hedda Wegner.

Alles fließt, die Welt ist im Umbruch – Wandel und Wandlungen überall. Im Großen – Politik und Demokratie wandeln sich gerade vor unser aller Augen – wie im Kleinen, im Sichtbaren und Verborgenen (die Wandlungen unserer Körper beim Älterwerden, Rollenwandel im Lauf der Zeiten, Wandel der Geschlechterrollen etc. pp.), überall sind wir vom Wandel umgeben. Denn nur wer sich wandelt, bleibt sich treu und im Wandel der Zeiten erleben wir alle die Wandlungen des Lebens. In ihrer bewährten Manier mit großem Humor und kleinen Gedanken – oder umgekehrt – gehen die Mimetten dem Wesen des Wandels auf den Grund und präsentieren ihre Ergebnisse, mal märchenhaft poetisch, mal bodenständig musikalisch. Denn hier gilt noch das Arbeits-Motto: «Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden!»

Es sind vier weitere Vorstellungen geplant: 30.04. 16 Uhr / 07.05. 16 Uhr / 13.05. 20 Uhr / 14.05. 16 Uhr

Vorstellungsänderung am 30. April im Großen Haus

Am Sonntag, den 30. April wird im Großen Haus das Tanzstück DIE GESCHICHTE VON BLANCHE UND MARIE von Olaf Schmidt anstelle des Musicals EVITA zu sehen sein.

Die ursprünglich für den 30.04. geplante EVITA-Vorstellung war auf den 29.01. vorgezogen worden. An diesem Tag fiel BLANCHE UND MARIE krankheitsbedingt aus.

Kunden, die Karten für die ursprünglich geplante EVITA-Vorstellung am 30.04. haben, wenden sich bitte an die Theaterkasse. Sie können kostenfrei auf BLANCHE UND MARIE m 30.04. tauschen oder auf eine andere EVITA-Vorstellung. Das Musical von Andrew Lloyd Webber ist in dieser Spielzeit noch dreimal zu erleben: am 03., 07. (Einzelplätze) und 12. Mai.

 

«Mit Spaß und Energie»: Gefeierte Premiere der ADDAMS FAMILY im T.3

Am 23. April feierte das diesjährige StudiMusical THE ADDAMS FAMILY eine bejubelte Premiere im T.3. Regisseur Oliver Hennes «hat in kurzer Zeit ein hinreißendes Panoptikum auf der Beine gestellt», schreibt Frank Füllgrabe in der Landeszeitung vom 25. April. In der Geschichte treffen Exzentrik und Spießbürgertum aufeinander: Die 18-jährige Wednesday ist in Lucas Beineke verliebt. Sie vertraut sich ihrem Vater Gomez an und bittet ihn, der strengen Mutter Morticia nichts davon zu sagen. Jedoch kündigen sich die Eltern von Lucas bald zu einem Antrittsbesuch bei den Addams‘ an, um die Familie ihrer zukünftigen Schwiegertochter kennenzulernen. Das kann nur in einer Katastrophe enden…

Die Geschichte der «temperamentvollen Addams Family» wird von einem «hochmotivierten und punktgenau agierenden Ensemble (25 Personen, Band inklusive) transportiert, in den Duo wie den turbulenten Massenszenen. Ein paar Akteure sind dabei, die könnten problemlos in der Profiliga mitspielen», schreibt Füllgrabe weiter. Regisseur Hennes zeichnet ebenfalls für die Choreographie und das Kostümbild verantwortlich. Das Bühnenbild stammt von Barbara Bloch. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Svenja Huckle.

Karten gibt es nur noch für die Vorstellungen am 26. (Restkarten) und 27. Mai sowie am 22. / 23. / 24. Juni. Die anderen Vorstellungen sind bereits ausverkauft.

Vorverkaufsstart: VOLVER – EINE NACHT DES TANGO | 30.05. 20 Uhr

Aus Mexiko stammend, hat der international erfolgreiche Tenor Rafael Rojas eine große Leidenschaft für den argentinischen Tango entwickelt. Der Sänger war u.a. an der New York City Opera, der English National Opera und der Deutschen Oper Berlin engagiert. Bei dem besonderen Tango-Konzert VOLVER- EINE NACHT DES TANGO im Großen Haus wird er von einer vierköpfigen Band, bestehend aus dem charakteristischen Bandoneon, Violine, Kontrabass und Klavier, unterstützt. Der argentinische Pianist Juan María Solare hat die Lieder zum Teil neu arrangiert und stellt dazwischen eigene Tango-Kompositionen vor. Zu dieser berührenden und leidenschaftlichen Musik tanzen die beiden Spanier Júlia Cortés und Francesc Fernández Marsal aus dem Ballettensemble des Theaters.

Der Kartenpreis für das Konzert am 30. Mai um 20 Uhr liegt zwischen 15 und 24,50 €.

«Ein Spaß, den man sich ruhig mal gönnen sollte»: DAS FEUERWERK feiert erfolgreiche Premiere

Bürgerliche Welt trifft auf Zirkusleben – auf eine Welt der Träume und des Scheins, der Gaukler und Clowns: Am Samstag, den 01. April feierte die Operette DAS FEUERWERK Premiere auf der Studiobühne T.NT. «Schöne Musik, prägnante Charaktere, dankbare Rollen, die souverän, und das erkennbar zur Freude des Publikums, in all ihrem Potenzial ausgefüllt werden», urteile Frank Füllgrabe in der Landeszeitung vom 03.04. Und weiter: «’Das Feuerwerk‘ (…) ist ein (manchmal auch anrührender) Spaß, den man sich ruhig mal gönnen sollte. Das denken offenbar viele Operettenfreunde, der Vorverkauf läuft zügig. Also bitte, die Herrschaften aus Lüneburg, Amelinghausen, Bardowick oder Bleckede, wer noch keine Karten har: Beeilung, eh la hopp, eh la hopp!»

Paul Burkhards Operette ist vor allen Dingen bekannt durch die Lieder «O mein Papa», «Ich hab‘ ein kleines süßes Pony» und «Ich sag es gern‘ durch die Blume». Robin Davis hat die Musikalische Leitung inne und Intendant Hajo Fouquet führt Regie. Für das Bühnen- und Kostümbild zeichnet Stefan Rieckhoff verantwortlich. In dieser rasanten Operette sind die Mitglieder des Opernchores solistisch zu erleben. Die Rollen des Zirkusdirektor Obolski und seiner Frau übernehmen Burkhard Schmeer und die Sopranistin Signe Ravn Heiberg. Bis zum 23. Juni steht das Stück acht weitere Mal auf dem Spielplan. Die Premiere wurde bei minutenlangem Applaus bejubelt.

«Sehr heutig, sehr filmisch, sehr rasant»: EFFI BRIEST feiert erfolgreiche Premiere

Am 24. März feierte Theodor Fontanes Klassiker EFFI BRIEST unter der Regie von Achim Lenz eine erfolgreiche Premiere! Die Inszenierung des Intendanten der Gandersheimer Domfestspiele sei «sehr heutig, sehr filmisch, sehr rasant», schreibt Hans-Martin Koch in der Landeszeitung vom 27. März. «(…) es gelingt Achim Lenz, immer die Fallhöhe zu zeigen, aus der die Hochtrabenden, die Moralinsauren, die Spieler und die Weltentrückten stürzen.» Im «zeichenhaften Bühnenbild» von Sandra Becker, die ebenfalls für die Kostüme verantwortlich zeichnet, geht es «ähnlich filmisch zu, mit scharfen Schnitten, mit Zoom-Effekten und Überblendungen. Zeitsprünge werden beim Ritt durch den Roman mit kleinen, originellen Effekten deutlich gemacht.» In der Titelrolle ist Stefanie Schwab zu erleben: Sie «muss ein Adrenalin-Junkie sein. Wie sie an diesem Abend im Theater Lüneburg die Bühne beherrscht, lebenshungrig wie ein junges Pferd springend, als Teenie zu HipHop-Gedonner tanzend, und wie sie diese Dynamik kippen lassen kann in die Ödnis einer Ehe mit einem alten, von Arbeit zerfressenen Mann, das ist bewundernswert.»

Effi soll früh heiraten. Baron von Instetten ist eine gute Partie und Effi trotz aller Lebenslust und Spontaneität eine gehorsame und vernünftige Tochter. Aber der anfänglichen Euphorie folgen Enttäuschung und Langeweile in der Provinz, ein Seitensprung mit dem jungen attraktiven Major von Crampas verspricht einen kurzzeitigen Ausbruch aus dem engen Eheleben. Erst Jahre später erfährt Innstetten von der romantischen Beziehung – und zieht pflichtschuldigst seine Konsequenzen.

EFFI BRIEST steht bis zum 23. Juni auf dem Spielplan. Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt es eine Einführung.

Fußgetrappel und leuchtende Kinderaugen: Zauberhafte Premiere von Aprikosenzeit

Am 22. März feierte das zauberhafte Märchen APRIKOSENZEIT in der Regie von Sabine Bahnsen Premiere auf der Jungen Bühne T.3 Für die liebevolle Ausstattung zeichnet Barbara Bloch verantwortlich.
«Die Premierenbesucher verfolgten das mit viel Witz aufbereitete Stück gebannt. Sabine Bahnsen hat das Tempo, die Witze, die Action und den Prozess der Annäherung sinnig und nachvollziehbar eingerichtet», schrieb Hans-Martin Koch in der Landeszeitung vom 23. März. Wolfgang Erkwoh, der den Conte Luigi spielt, «hat Spaß an der Figur (…) er gibt dem Sprachenmixer und Reimeschleimer, dem mäßig begabten Zauberer und Weltentrückten den passenden Ausdruck, auch dem Müden, dem Mauligen, dem Verzweifelten und Hoffenden.» Und «ebenso kann sich Paul Brusa als Gärtner Lavalle – und als einnehmender Erzähler – beweisen, mal aufbrausend, mal neugierig, mal bekümmert, mal verständnisvoll, immer erdverbunden.»

APRIKOSENZEIT erzählt von zwei grundverschiedenen Männern: dem Aprikosen-Gärtner Lavalle und dem schlecht gelaunten Zwerg Conte Luigi, die zufällig während eines Gewitters in einem Gartenhaus landen. Der Zwerg wurde in die Menschenwelt gezaubert, um ein Rätsel zu lösen. Erst wenn ihm das gelungen ist, darf er Contessa Vanessa, die Tochter des Zwergenkönigs heiraten. Lavalle und der Conte sind sich zunächst nicht sehr sympathisch. Aber das Gewitter dauert an und gezwungenermaßen lernen die beiden sich besser kennen. Schließlich möchte Lavalle dem Conte Luigi helfen, das Rätsel zu lösen.
Dieses wunderschöne, witzige und poetische Märchen steht bis zum 10 Juni auf dem Spielplan und richtet sich an Zuschauer ab 6 Jahren.
Neben den Vormittagsterminen gibt es auch drei Familienvorstellungen: Am 08. April, 21. Mai und 10. Juni – jeweils um 15 Uhr.

«Theater-Triumph»: Standing Ovations bei der Premiere von SCHLAFES BRUDER (UA)

Die Premiere des Musiktheaters SCHLAFES BRUDER (UA) nach dem Roman von Robert Schneider wurde am 4. März mit Standing Ovations und Bravos im Großen Haus gefeiert.
«SCHLAFES BRUDER ist ein sprachmächtiger Roman von Robert Schneider (…) Jetzt hat Olaf Schmidt daraus ein neues Tanz-/Musiktheater von bezwingender Intensität geschaffen (…) 15 Minuten braust am Ende der Beifall. Keine zu kurz», befand Hans-Martin Koch in der Landeszeitung vom 06. März. Und weiter: «Das Ballett transportiert diese Geschichte in eindringlichen Bildern (…) Die zehn Tänzer schaffen Charaktere, die sie mit Poesie und Aktion auffüllen. (…) Joachim Vogelsänger hat die musikalische Leitung übernommen und er bringt die Lüneburger Symphoniker zu beredtem Klang; alternierend wird Michaelis-Kollege Henning Voss dirigieren. Ihre Chöre bilden mit denen des Theaters eine starke Einheit. (…) Bei Superlativen ist immer Vorsicht geboten, hier aber sind viele fällig. Man sehe, höre, staune selbst, vielleicht nicht nur einmal.»
Christiane Bleumer von Lüneburg aktuell fasst zusammen: «Es ist ein energiereiches Musiktheater geworden, das auch zeigt, was in Lüneburg kulturell und musikalisch möglich ist.» (Lüneburg aktuell, 05.03.2017)

Regisseur und Choreograph Olaf Schmidt hat in diesem Großprojekt das Ballett, Solisten des Theaters, die Lüneburger Symphoniker, den Haus- und Extrachor sowie Mitglieder der Kantoreien an St. Johannis und St. Michaelis auf der Bühne zusammengebracht. Erzählt wird die Geschichte von Elias Alder. Er ist ein sonderbarer Junge mit einer einmaligen Musikalität und voll tiefer und gleichzeitig haltloser Liebe zu seiner Cousine Elsbeth. Für das Bühnenbild zeichnet Barbara Bloch verantwortlich; für die Kostüme Susanne Ellinghaus.
Die Musik reicht von Johann Sebastan Bach und Wolfgang Amadeus Mozart über Arvo Pärt, Claudio Monteverdi u.a. Das Stück im Zusammenhang mit dem Lutherjahr 2017, steht bis zum 02. Juni auf dem Spielplan. Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Seitenfoyer statt.