Die Studentin und Monsieur Henri
Komödie von Ivan Calbérac
ROOM (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt
Die Jungfrau von Orleans
Theatersolo nach Friedrich Schiller
Das Tagebuch der Anne Frank
Junge Oper von Grigori Frid / Ab 12 Jahre / auch als mobile Produktion in Schulen buchbar
Endspiel
Schauspiel von Samuel Beckett
Der Kontrabass
Theaterstück von Patrick Süskind | Wiederaufnahme 01.11.2020
Fremde in der Nacht - Bar der Sehnsucht
Ein musikalischer Theaterabend
Jekyll & Hyde - Ein Albtraum
Junges Musical von Frank Wildhorn und Leslie Bricusse / Ab 14 Jahre
Emilia Galotti
Trauerspiel von Gotthold Ephraim Lessing
Pinguine können keinen Käsekuchen backen
Schauspiel von Ulrich Hub / Ab 6 Jahre
Struwwelpeter
Junk-Oper von Phelim McDermott, Julian Crouch und Martyn Jacques nach Motiven von Heinrich Hoffmann | Ab 05.09.2020 im Großen Haus
Die Tage, die ich mit Gott verbrachte
Theaterstück von Axel Hacke | Wiederaufnahme 13.09,2020
Die Drei von der Tankstelle
Film-Operette von Werner Richard Heymann und Robert Gilbert, Bühnenfassung von Christian Struppeck | Wiederaufnahme 26.09.2020
Der Geschichtenwettstreit am Regenmacher
Ein Abend voller Poesie und Abenteuer von und mit Burkhard Schmeer / Gastspiele
"Geben Sie acht!"
Philip Richert singt Chansons von Georg Kreisler und Thomas Pigor / Gastspiel | Wiederaufnahme 09.10.2020
Kunst ver-rückt Tanz Solo
Solo-Choreographien aus dem Ballettensemble von Olaf Schmidt

Jacke wie Hose

Ein deutsches Märchen von Manfred Karge

Das „deutsche Märchen“ beginnt in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts: Ella vertuscht den frühen Tod ihres Mannes, indem sie sich für ihn ausgibt, seine Identität annimmt, in seine Jacke und Hose schlüpft. Die Zeiten sind hart, sie braucht den Job ihres Mannes, um über die Runden zu kommen. Und so durchlebt sie als Max die Zeit der Nazi-Herrschaft, den Zweiten Weltkrieg und die Wirren danach. Sie erlebt die Nachkriegszeit, die Teilung Deutschlands und schließlich den Mauerfall. Mal als Frau, mal als Mann. Sie ist zerrissen wie das Land. Und sie ist eine Überlebenskünstlerin von erstaunlicher Kraft, denn gefahrlos ist ihr Weg nicht.
JACKE WIE HOSE fußt auf einer wahren Begebenheit. Manfred Karge hat sie zu 26 dichten Szenen inspiriert, die viel Zeitgeschichte enthalten. Er findet dafür eine gleichermaßen poetische und sperrige Sprache, die in den Bann zieht, immer wieder durchsetzt mit Alltagsfloskeln und Schlagerfetzen. Und immer wieder tauchen Zitate aus bekannten deutschen Märchen auf. Sie sind Traum und Bedrohung zugleich. Sie stehen für Ellas ungelebtes Leben. Denn so sah ihr Mann sie in den wenigen Liebesnächten ihrer kurzen Ehe: weiß wie Schnee, rot wie Blut,  schwarz wie Ebenholz.
Manfred Karges oft gespieltes Stück bietet eine vielschichtige Frauenrolle. Es wurde 1991 mit Tilda Swinton verfilmt (MAN TO MAN).

Bitte beachten Sie, dass es ab der Spielzeit 2020/21 im T.NT feste Plätze gibt.

Inszenierung
Matthias Herrmann
Bühnen- und Kostümbild
Azizah Hocke a. G.
Besetzung
Inszenierung
Bühnen- und Kostümbild
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