Der Troubadour

Oper von Giuseppe Verdi, gesungen in italienischer Sprache, mit deutschen Übertiteln

DER TROUBADOUR gehört zu Verdis meistgespielten und beliebtesten Opern, zu seinen „Großen Drei“. Die Uraufführung des Werkes wurde zum persönlichen Triumph für den Komponisten. Sie markierte das Ende seiner „Galeerenjahre“ und gleichzeitig einen Meilenstein hin zum modernen Musikdrama: Die schwelgerischen Melodien, die südlich-leuchtende Farbigkeit der Musik, aber auch die Innigkeit und Dramatik in den Arien erreichen hier eine neue Intensität und Tiefe. Verdi selbst sagte: „Wenn die ganze Oper nur eine einzige Nummer wäre, dann würde ich das vernünftiger und richtiger finden.“ Schicksalhafte Verstrickungen und politische Kämpfe haben den Grafen Luna und Manrico, Offizier einer Gruppe von Aufständischen, zu Todfeinden gemacht – zumal sie um die Gunst der gleichen Frau, Leonore, werben. Sie wissen nicht, dass sie in Wahrheit Brüder sind. Überschattet von einer düsteren Vergangenheit kennt nur Manricos vermeintliche Mutter Azucena die ganze Wahrheit. Sie brennt darauf, ihre eigene Mutter zu rächen, die einst von Lunas Vater auf den Scheiterhaufen gebracht wurde. Privates und Politisches, Liebe und Rachegefühle, Opfermut und Eifersucht vermengen sich und ziehen die Schlinge um alle Beteiligten immer enger – bis zum tragischen Ende.

Diese Produktion wird großzügig unterstützt vom Freundeskreis Theater Lüneburg e. V.

Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im rechten Seitenfoyer.

Hier sehen Sie den Trailer zur Produktion:

Hier hören Sie die digitale Einführung von Friedrich von Mansberg: 

 

Premiere:
17.09.2022 19:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Musikalische Leitung:
Thomas Dorsch
Inszenierung, Bühnen- und Kostümbild:
Stefan Rieckhoff
Co-Regie:
Oliver Hennes
Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten, inkl. einer Pause
Termine
29.11.2022 20:00 Uhr
30.12.2022 20:00 Uhr
06.01.2023 20:00 Uhr
21.01.2023 20:00 Uhr
Besetzung
Musikalische Leitung:
Inszenierung, Bühnen- und Kostümbild:
Co-Regie:
Graf Luna:
Ein alter Mann:
Sowie
Damen und Herren des Opern- und des Extra-Chores
Es spielen
Die Lüneburger Symphoniker
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