Wir sind der Wandel auf den wir gewartet haben
SeniorenClub «Die Mimetten»
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The Addams Family
Junges Musical von von Andrew Lippa (Musik und Songtexte) Marshall Brickman und Rick Elice (Buch)
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Das Feuerwerk
Operette von Paul Burkhard
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Struwwelpeter
Junk-Oper von P. McDermott, J. Crouch und M. Jacques nach Motiven von H. Hoffmann
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Kunst ver-rückt Tanz
Junge Choreographen aus dem Ballettenensemble
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Effi Briest
Schauspiel nach Theodor Fontane
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Evita
Musical von Andrew LLoyd Webber und Tim Rice
Tell Me On a Sunday
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Aprikosenzeit
Schauspiel von Mark Wetter, Paul Steinmann, Stephan Lichtensteiger und Jörg Bohn
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Fakten & Hintergründe

Allgemein
Das Theater Lüneburg zählt in Hinblick auf Mitarbeiter und Etat zu den kleinsten Dreispartenhäusern Deutschlands. Auf seinen drei Spielstätten präsentiert es mit etwa 30 Neuproduktionen rund 400 Vorstellungen bzw. Veranstaltungen pro Spielzeit. Seit 2010 steht es unter der Künstlerischen Leitung von Intendant Hajo Fouquet. Gemeinsam mit Verwaltungsdirektor Volker Degen-Feldmann ist er zudem Geschäftsführer der Theater Lüneburg GmbH.

Zentrales Anliegen der Künstlerischen Leitung ist es, vielfältiges Theater vor allem für die Bürger der Stadt und der umliegenden Region zu machen. Dabei will es sich nicht – wie bei Häusern dieser Größe die Regel – auf einzelne Sparten beschränken, sondern die gesamte Bandbreite aus Sprechtheater, Oper, Operette, Musical, Revue, Tanz, Konzert und begleitenden oder unabhängigen Sonderveranstaltungen zeigen. Präsentiert werden Musiktheater- und Schauspielklassiker ebenso wie Uraufführungen und Theaterstücke aus jüngster Zeit. Oper wird teils in Originalsprache, teils auf Deutsch gesungen. Akzente setzen Hajo Fouquet und sein Team im Musiktheater, im Schauspiel sowie allgemein im Kinder- und Jugendtheater.

Spielstätten und Veranstaltungen
Das Theater Lüneburg hat insgesamt drei Spielstätten: Das Große Haus mit 542 Plätzen (im Verkauf), die Studiobühne T.NT mit 99 Plätzen und die Junge Bühne T.3 mit 140 Plätzen. Gezeigt werden Musiktheater, Schauspiel und Tanz, jeweils mit hauseigenen Ensembles. Das Hausorchester, die Lüneburger Symphoniker, präsentieren zudem eine eigene Meisterkonzertreihe (z.T. mit Gastspielen in der Region), Kammerkonzerte (in der benachbarten Musikschule) sowie Sonderkonzerte.

Das Theater präsentiert in der Spielzeit 2016/2017 28 Neuproduktionen, die sich auf die drei Spielstätten verteilen, davon 12 Premieren im Großen Haus. Ergänzt durch Wiederaufnahmen, Gastspiele und weitere Veranstaltungen. Insgesamt werden mehr als 400 Veranstaltungen pro Spielzeit angeboten.

Die Junge Bühne T.3 wurde in der Spielzeit 2009/2010 eröffnet und wird vorwiegend als Spielstätte für das Kinder- und Jugendtheater in allen drei Sparten genutzt. Kinder und Jugendliche machen etwa ein Viertel der Besucher aus.

Künstler und Mitarbeiter
Neben Intendant Hajo Fouquet, der im Musiktheater auch inszeniert, prägen ein Musikdirektor (seit 2013 Thomas Dorsch) und ein Ballettdirektor (seit 2013 Olaf Schmidt) das künstlerische Erscheinungsbild. In Schauspiel und Musiktheater arbeitet das Theater mit (teils wiederkehrenden) Gastregisseuren. Am Theater fest engagiert sind ein Schauspiel-, ein Musiktheater- und ein Ballettensemble sowie ein Opernchor und die Lüneburger Symphoniker. Ein Extrachor und Orchestermusiker verstärken regelmäßig das Ensemble. Insgesamt hat das Haus rund 160 fest angestellte Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit.

Geschichte
Das Stadttheater Lüneburg wurde 1946 gegründet, seit 1975 ist neben der Hansestadt Lüneburg der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Zunächst war es in wechselnden Spielstätten untergebracht, zog es 1961 in ein ehemaliges Kino der britischen Besatzungstruppen ein, das zum Theater umgebaut wurde. Der Bau wurde mehrfach erweitert, in den 1970er Jahren durch ein Foyer sowie in den 1990ern durch einen Trakt mit Probesälen, Werkstätten sowie der Studiobühne T.NT. Zuletzt wurde 2009 die Junge Bühne T.3 hinzugefügt.

Finanzierung
Gesellschafter der Theater Lüneburg GmbH sind die Stadt Lüneburg sowie der Landkreis Lüneburg. Finanziert wird das Theater durch Gelder vom Land Niedersachsen, von der Stadt, von Landkreis sowie durch Mittel der Sparkassenstiftung. Der Gesamtetat beträgt rund 8 Mio Euro. Der Anteil der Einspieleinnahmen liegt bei etwa 25% und damit über dem Bundesdurchschnitt. In der Spielzeit 2015/2016 besuchten 105.591 Besucher das Theater.