Bunbury oder Ernst sein ist wichtig

Komödie von Oscar Wilde, Deutsch von Rainer Kohlmayer

Eine Komödie mit gleich zwei Titelfiguren – und keine von ihnen wird jemals die Bühne betreten. Beide sind nur Phantome, ausgedacht von zwei jungen Herren, die Ausflüchte brauchen. John Worthing lebt auf dem Land und erfindet einen Bruder, Ernst, um sooft er will seinen ländlichen Aufgaben entrinnen und in die Stadt fliehen zu können. Sein Freund Algernon wiederum gönnt sich Atempausen von seinen gesellschaftlichen Verpflichtungen in der Stadt, indem er vorgibt, seinen todkranken Freund namens Bunbury auf dem Land besuchen zu müssen. Das Versteckspiel geht solange gut, bis sich die beiden jungen Männer verlieben. John möchte das Herz der schlagfertigen Gwendolen Fairfax gewinnen, die jedoch behauptet, nur einen Mann namens Ernst heiraten zu wollen. Algernon verliebt sich in Cecily, das Mündel seines Freundes. Dumm nur, dass er sich gerade jetzt als ihr Onkel Ernst ausgibt. Sein Scherz führt zu weiteren Verwicklungen, und es hilft den vier Liebenden nicht unbedingt, dass Gwendolens Mutter nicht einverstanden ist mit dem potentiellen Schwiegersohn.
Oscar Wilde ist ein Meister des ironischen Witzes und der pointierten Dialoge. Seine elegante Gesellschaftskomödie ist beste Unterhaltung: geistreich genug, um nicht trivial zu sein, salopp genug, um einfach auch zu amüsieren.

Diese Produktion wird großzügig unterstützt vom Freundeskreis Theater Lüneburg e. V.

Presse

„Wer einen […] unterhaltsamen Wilde-Crashkurs buchen möchte, der sehe ‚Bunbury oder Ernst sein ist wichtig‘ im Theater Lüneburg“ (Landeszeitung, 13.05.2019)

„Im Mittelpunkt der Komödie stehen John Worthing (Yves Dudziak), Algernon Moncrieff (Paul Brusa), Gwendolen Fairfax (Stefanie Schwab) und Cecily Cardew (Tülin Pektas). Hier entwickelt sich ein Spiel von Irrungen und Wirrungen. Zwei junge Herren, die Ausflüchte brauchen, erfinden Phantomfiguren, um ihrem täglichen Leben zu entfliehen. Das geht solange gut, bis sie sich verlieben. Und da befindet sich das Verwechslungsspiel schon auf dem Höhepunkt. Sehr überzeugend, wie Dudziak, Brusa, Stefanie Schwab und Tülin Pektas dieses Verwirrspiel mit vollem Einsatz dem Publikum vermitteln. Da sind in jeder Phase der Aufführung spannungsgeladene Szenen garantiert.“ Und weiter: „Ein Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Philip Richert, der als Lady Bracknell, Algernons Tante, für unvergleichliche Momente auf der Bühne sorgte. (…) Das Publikum verabschiedete die Akteure nach diesem entspannten Theaterabend mit viel Applaus.” (Winsener Anzeiger, 16.05.2019)

Premiere:
11.05.2019 20:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Inszenierung
Milena Paulovics
Bühnen- und Kostümbild
Barbara Bloch
Termine
Besetzung
Inszenierung
Bühnen- und Kostümbild
Musik-Komposition
Julian Dietz
John Worthing (Ernst)
Algernon Moncrieff
Lane, Diener / Pastor Chasuble, Dr. theol. / Merriman, Butler
Lady Bracknell
Honourable Gwendolen Fairfax
Cecily Cardew
Miss Prism, Gouvernante
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