Orpheus und Eurydike

Oper von Christoph Willibald Gluck, gesungen in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Eine der ganz großen Geschichten, die wir uns seit alters her erzählen; ungezählte Male interpretiert, neu gedeutet und verstanden, in Bewegung und Musik übertragen – und jetzt von Olaf Schmidt als Mischung aus Oper und Tanztheater realisiert. Geht es um die Macht der Musik? Geht es um die Kraft der Liebe, die alles überwindet? Geht es um Vertrauen? Geht es um Angst vor dem Verlust?
Orpheus, der Sänger, liebt Eurydike. Doch die Götter nehmen ihm die Geliebte, ein Schlangenbiss und sie ist auf dem Weg ins Totenreich. Doch Orpheus will das Unabänderliche nicht akzeptieren. Er macht sich auf die Suche nach Eurydike, verlangt, in das Totenreich eingelassen zu werden, und bittet darum, Eurydike wieder mitnehmen zu dürfen. Der Zauber seines Gesangs betört alle, und Eurydike darf ihn unter einer Bedingung begleiten: Orpheus darf sich auf dem Weg zurück auf die Erde nicht nach der Geliebten umdrehen. So einfach diese Bedingung klingen mag, Orpheus gelingt es nicht. Wird er diesmal Eurydike für immer verlieren?
Nach CARMINA BURANA und SCHLAFES BRUDER arbeiten Opern- und Ballettensemble des Theaters zum dritten Mal zusammen. Sinnlicher, bildkräftiger und vielschichtiger kann Musiktheater kaum sein.

Diese Produktion wird großzügig unterstützt vom Freundeskreis Theater Lüneburg e.V.

Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

 

Presse

„Eine der schlüssigsten und pfiffigsten Adaptationen von Glucks zeitlosem Meisterwerk ist jetzt in Lüneburg zu sehen (…) Diese Inszenierung ist ein Glücksgriff auf allen Ebenen (…) hervorragende SängerInnen (der Countertenor Leandro Marziotte, die Mezzosopranistin Franka Kraneis, die Sopranistin Sarah Hanikel, ein bestens eingestimmter Chor), ein ausgeklügeltes Bühnenbild (Barbara Bloch), zurückhaltend-schlichte Kostüme (Gesa Koepe), ein kooperativer, souveräner Generalmusikdirektor (Thomas Dorsch), neun TänzerInnen von jeweils solistischem Format, und ein Ballettdirektor (Olaf Schmidt), der nicht nur ein großartiger Choreograph ist, sondern ebenso virtuos die Klaviatur von Regie und Inszenierung beherrscht.” (tanznetz.de, 25.09.2019, die ganze Kritik lesen Sie hier) 

„Wer wagt, gewinnt: Das Publikum ist hingerissen (…) Wunderbar ohnehin, wie ideenreich Olaf Schmidt bei seinem vielsinnigen Blick aufs Lieben, Begehren, Vertrauen und Versagen das Ballett-Team in jede Szene integriert. (…) Olaf Schmidt choreographiert auch den von Phillip Barczewski ideal vorbereiteten Chor. Nie war er so wertvoll wie hier. So formt sich der Abend Ton um Ton und Bild um Bild zu einem organischen, in sich schlüssigen Ganzen – mit fesselnden Bildern. (…) Thomas Dorsch und die bestens eingestellten Symphoniker machen deutlich, wie Gluck sich von starren, formalistischen Mustern der Barockoper löst (…) Dorsch stimmt die Leidenschaft des Orchesterklangs fein auf die Sänger ab, auf die oft getragenen, sakralnahen Chorsätze ebenso wie auf die drei Solisten, die dem Abend die Krone aufsetzen. Leandro Marziotte ist der erste Star der neuen Spielzeit. Marziotte berührt mit warmem Klang, lyrischem Empfinden, er verfügt über variablen Ausdruck, wirkt nie angestrengt und beweist jede Menge Kondition. (…) Franka Kraneis bringt Hoffen, Liebe und Verzweiflung der Eurydike auf den klingenden Punkt, und großartig präsentiert Sarah Hanikel mit ihrer schlank geführten Stimme einen zeremonienmeisterlichen Amor. (…) Ein starkes Team und ein starker Start in die neue Spielzeit.” (Landeszeitung, 23.09.2019, die ganze Kritik lesen Sie hier)

Premiere:
21.09.2019 19:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Musikalische Leitung
Thomas Dorsch
Inszenierung und Choreographie
Olaf Schmidt
Bühnenbild
Barbara Bloch
Kostümbild
Gesa Koepe
Dauer: ca. 2 Stunden, 10 Minuten, inkl. einer Pause
Termine
31.10.2019 20:00 Uhr
10.11.2019 15:00 Uhr
08.12.2019 19:00 Uhr
20.12.2019 20:00 Uhr
21.12.2019 20:00 Uhr
05.01.2020 19:00 Uhr
Besetzung
Musikalische Leitung
Inszenierung und Choreographie
Bühnenbild
Kostümbild
Mit
den Damen und Herren des Balletts
des Extrachores
Es spielen
die Lüneburger Symphoniker
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