Moby Dick

Theaterstück nach dem Roman von Herman Melville

Herman Melvilles Roman gehört unbestritten zu den wuchtigsten Werken der Weltliteratur. Die Geschichte um Kapitän Ahab, der in unbändiger Wut Rache an einem Wal nehmen will, beginnt mit einem einfach Satz: „Call me Ishmael.“ „Nennt mich Ismael.“ Was darauf folgt, ist nichts weniger als: eine aufreibende Abenteuergeschichte, das Portrait einer wankelmütigen Zivilisation, eine philosophische Abhandlung, eine detaillierte Charakterstudie, ein Bild für Heimatlosigkeit und Fernweh, ein moderner Mythos – und eine gewaltige Sinnsuche. Warum ist der Mensch so, wie er ist? Was erscheint, wenn wir unsere Masken abreißen? Hat dieser andauernde Lebenskampf irgendein Ziel?
Herman Melville versammelt eine ganze Reihe an besonderen Charakteren, um über das Gegensatzpaar Schicksal und Entscheidungsfreiheit zu erzählen. Neben dem einbeinigen Kapitän Ahab und dem jungen Ismael ringen die Harpuniere Queequeg und Tashteego, die Steuermänner Starbuck, Stubb und Flask, der Wahrsager Elias und weitere Seemänner mit den Naturgewalten und ihrem eigenen Gewissen. Bekannt geworden sind sie auch durch die Verfilmung aus dem Jahr 1956 mit Gregory Peck als Kapitän Ahab.
Ein Schauspieler, ein Musiker, eine Studio-Bühne: Die Weltmeere, der weiße Wal, Schiffe und Stürme entern das T.NT Studio. Zu erwarten ist auch ein dramatischer Abend über das Theater selbst.

 

Im T.NT besteht freie Platzwahl.

 

Presse:

In schnellen Schnitten führt der Regisseur [Andreas Simma] den hochpräsenten Dudziak durch die Handlung und Figuren. […] Dudziak setzt das fesselnd um, er findet in Sprache und Haltung immer einen Ton, der Charaktere kennzeichnet. Enorm, was Dudziak an Text zu bewältigen hat und wie er einen Ausdruck findet, der das existenzielle Drama jeder einzelnen Figur spürbar werden lässt. […] Extrem spannend begleitet und kommentiert der Soundtrack den Abend, den Jan-Phillip Meyer live einspielt. Mal Geräusch, mal Song, mal unheilvoll, mal poetisch – immer packend und immer wie ein Subtext zum Geschehen.“ (Landeszeitung, 11.02.2020)
Die gesamte Kritik lesen Sie hier.

Hier sehen Sie den Trailer zur Produktion:

Premiere:
08.02.2020 20:00 Uhr
Spielstätte:
Studiobühne T.NT
Inszenierung
Andreas Simma
Bühnen- und Kostümbild
Barbara Bloch
Dauer: ca. 2 Stunden, inkl. einer Pause
Termine
Besetzung
Inszenierung
Bühnen- und Kostümbild
Puppenbau
Silvan Hahn
Musiker
Jan-Phillip Meyer
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