







Parlamentarischer Abend in Hannover
In der Staatsoper Hannover kamen am 03.03.2026 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Theater zu einem parlamentarischen Abend zusammen, um über die Zukunft der Theater in Niedersachsen zu sprechen. Im Mittelpunkt standen Fragen der langfristigen Finanzierung und der Planungssicherheit für die sieben kommunalen Theater des Landes.
Der Abend wurde gemeinsam von den drei niedersächsischen Staatstheatern in Hannover, Braunschweig und Oldenburg sowie den kommunalen Bühnen in Lüneburg, Göttingen, Osnabrück, Celle, Hildesheim und Wilhelmshaven gestaltet. Diskutiert wurde insbesondere über ein Fördermodell, das den Theatern über einen Zeitraum von fünf Jahren zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen soll, um steigende Tarifkosten auszugleichen und den Spielbetrieb dauerhaft zu sichern.
Lüneburg war bei dem Treffen gut vertreten: Neben Intendant Friedrich von Mansberg, der zu den Organisatoren des Abends gehörte, nahmen Landrat Jens Böther (CDU), Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch sowie verschiedene Landtagsabgeordneten, darunter Philipp Meyn (SPD), Pascal Mennen (Bündnis 90/Die Grünen) und Anna Bauseneick (CDU) teil. Der Abend bot Gelegenheit zum direkten Austausch zwischen Politik, Theaterleitungen und Künstlerinnen und Künstlern. Intendant Friedrich von Mansberg betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Theater für eine offene und demokratische Gesellschaft – als Orte des Nachdenkens, der Begegnung und der kulturellen Teilhabe.
Auch künstlerisch war das Theater Lüneburg Teil des Programms: Die Stipendiaten der Akademie Junges Musiktheater, Lotta Wroblewski und Frithjof Gerken, gestalteten gemeinsam mit Daniel Stickan einen musikalischen Beitrag. Außerdem präsentierte Philip Richert – von Maskenbildner Marco Wenzig vor Ort zur Diva „Lulu Mimeuse“ gestylt – einen weiteren Auftritt.