
Regieteam

inner symphonies >< SACRE
Der Tanzabend von Olaf Schmidt und dem Gastchoreographen Georg Reischl erzählt von innerer Reflexion und einer Gesellschaft, die sich durch expressive Rituale an die Grenzen der Existenz bringt. Georg Reischl arbeitete als Tänzer prägend am Ballett Frankfurt, unter der Leitung des US-amerikanischen Choreographen William Forsythe. Als Choreograph ist Reischl für seine abstrakten und hochenergetischen Arbeiten bekannt. Die klare Struktur und die detaillierte Körpersprache seiner Choreographien erzeugen intensive Momente. In seinen Arbeiten scheut er das Experimentelle nicht. Gleichzeitig versteht er es, Tradition und Moderne auszubalancieren. Sein Stück „inner symphonies“ wird zur gleichnamigen Musik der polnischen Komponistin Hania Rani ausgelotet. Sie verbindet Elemente klassischer Klaviermusik mit Einflüssen aus Ambient, Filmmusik und elektronischen Klangwelten.
Im zweiten Teil wendet sich Ballettdirektor Olaf Schmidt einem Meilenstein der Musikgeschichte zu. Der tumultartige Aufruhr und die stürmische Entrüstung des Publikums, die der Uraufführung von „Le sacre du printemps“ im Jahr 1913 nachging, machte dessen Komponisten Igor Strawinsky endgültig berühmt. Auch heute ist das expressive, mystische Werk, das von der Opferung für den Frühling erzählt, eine der kraftvollsten und beliebtesten Kompositionen des modernen Tanztheaters.
Premiere
Samstag, 19.09.2026 um 20 Uhr
Sonstige Hinweise
Audio-Einführung ab Premierentag auf unserer Website abrufbar.
Mit großzügiger Unterstützung durch den Freundeskreis Theater Lüneburg e.V