Paula Rohde und Heidi Böhm, Foto: Jochen Quast

Regieteam

Bühnen- & Kostümbild
Musikalische Leitung
Choreographie
Paula Rohde und Heidi Böhm, Foto: Jochen Quast
Großes Haus

Die Fledermaus

Operette in drei Akten von Johann Strauß | Text von Carl Haffner und Richard Genée

Mitreißende Musik, Humor und ein Happy End. Das sind die Zutaten für die bekannteste Operette weltweit, mit der die Ära der Wiener Operette eingeleitet wurde. Es geht darin um das Spiel mit der eigenen Identität und das in Frage stellen der gesellschaftlichen Ordnung. 

Gabriel von Eisenstein soll wegen Beamtenbeleidigung ins Gefängnis. Anstatt die Haftstrafe anzutreten, amüsiert er sich auf dem Fest des Prinzen Orlofsky. Rosalinde nutzt das Fernbleiben ihres Mannes, um sich mit ihrem Liebhaber Alfred zu treffen. Als der Gefängnisdirektor vorbeikommt, um seinen Häftling persönlich abzuholen, bleibt der kompromittierten Rosalinde nichts anderes übrig, als Alfred als ihren Ehemann auszugeben. Dieser fügt sich in sein Schicksal und tritt Eisensteins Haftstrafe an. Unterdessen amüsiert sich auch Adele, Rosalindes Dienstmädchen, auf dem Fest. Unter dem Vorwand, ihre Tante sei krank, macht sie sich aus dem Staub. Zu dumm nur, dass auch Rosalinde in einer falschen Identität im Haus Orlofskys erscheint und beide – Ehemann und Dienstmädchen – ordentlich ins Schwitzen bringt. Die Verwicklungen nehmen ihren operettentypischen Verlauf und münden in den Schluss: Der Champagner war schuld! Oder war alles ein Plan? 

Beliebte Ohrwürmer wie der Chorwalzer „Brüderlein und Schwesterlein“ und die griffige Geschichte trugen zum Erfolg des Werkes bei. Mit Genuss und Heiterkeit lenkt sich die Operettengesellschaft von dem bevorstehenden Umbruch der Zeiten ab. Das Credo: „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist!“

Premiere

Samstag, 19.06.2027 um 20 Uhr

Sonstige Hinweise

Audioeinführung ab Premierentag auf unserer Website abrufbar