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Theater Lüneburg Herbert Schöberl als Nathan, Foto: Jochen Quast
Theater Lüneburg, Nathan der Weise, Hanah Rang als Recha und Katharina VWilberg als Daja, Foto: Jochen Quast
Theater Lüneburg, Nathan der Weise, Hannah Rang als Recha und Herbert Schöberl als Nathan, Foto: Jochen Quast
Theater Lüneburg, Nathan der Weise, Hannah Rang als Recha und Herbert Schöberl als Nathan, Foto: Jochen Quast
Theater Lüneburg Herbert Schöberl als Nathan, Foto: Jochen Quast
Theater Lüneburg, Nathan der Weise, Hanah Rang als Recha und Katharina VWilberg als Daja, Foto: Jochen Quast
Theater Lüneburg, Nathan der Weise, Hannah Rang als Recha und Herbert Schöberl als Nathan, Foto: Jochen Quast
Theater Lüneburg, Nathan der Weise, Hannah Rang als Recha und Herbert Schöberl als Nathan, Foto: Jochen Quast

Einführung von Hilke Bultmann (Chefdramaturgin)

Regieteam

Inszenierung
Dori Engel a. G.
Bühnen- & Kostümbild
Komposition, Sounds und Produktion
Habib Shehadeh Hanna a. G.
Choreographie
Theater Lüneburg, Nathan der Weise, Hannah Rang als Recha und Herbert Schöberl als Nathan, Foto: Jochen Quast
Großes Haus

Nathan der Weise

Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing | In einer Bearbeitung von Dori Engel

„Nathan der Weise“ ist der Schlüsseltext der Aufklärung. Er steht für Toleranz, Versöhnung, Humanismus und Hoffnung. Er zeichnet am Ende eine Utopie, die schöner nicht sein könnte: Drei Personengruppen unterschiedlichster Herkunft lernen, sich zu verstehen und in Frieden zu leben. Sie werden eine Weltfamilie.

Auch wenn das Stück fast wie ein Märchen wirkt: Die harte Realität verleugnet „Nathan der Weise“ nicht. Die Welt, von der das Stück erzählt, ist von Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und kriegerischen Konflikten aufgeladen – so, wie es unsere Welt heute leider auch ist. Gibt es da noch Hoffnung? Ist unser Vorsatz, humanistisch zu bleiben, noch lebbar, oder ist er längst am Bröckeln? Können wir Utopien denken, auch wenn vieles dagegensteht? Ist es also noch möglich, das große Märchen „Nathan der Weise“ zu erzählen?

Diese Fragen brachten uns dazu, einen Blick von außen auf „Nathan der Weise“ der Weise werfen zu lassen. Anstatt eine weitere rein eurozentristische Version des Stückes zu erzählen, haben wir ein Team eingeladen, dessen Protagonisten ursprünglich aus der Region kommen, in der „Nathan“ spielt: aus dem Nahen Osten: einen israelischen Regisseur, einen palästinensischen Komponisten und einen aus Syrien stammenden Choreographen. Zusammen mit dem Ensemble befragen sie das das Werk aus dem 18. Jahrhundert und stellen es künstlerisch in klarem Bezug zu unserem Heute.

Auf Lessings kunstvoller Sprache voller bildhafter Metaphern und gedanklicher Präzision, auf seine klaren und doch anrührenden Figuren und auf seinen dramaturgischen Witz wollen wir dabei keineswegs verzichten.

Premiere

Samstag, 17.10.2026 um 20 Uhr

Publikumsgespräche mit dem Ensemble &  Chefdramaturgin Hilke Bultmann

Nach den Vorstellungen am Sonntag, 17.01.2027 und am Sonntag, 07.02.2027 

Spieldauer

2 Stunden 25 Minuten inklusive 20 Minuten Pause

Sonstige Hinweise

Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im rechten Seitenfoyer
Audio-Einführung ab Premierentag auf unserer Website abrufbar

Die Inszenierung wird durch die Hanns-Lilje-Stiftung und die Dr. Buhmann Stiftung gefördert. Sie gehört zur Reihe „Gibt es Hoffnung auf Hoffnung?“ der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lüneburg e. V. und des Kantmuseums im Ostpreußischen Landesmuseum in Kooperation mit dem Theater Lüneburg.

Mit großzügiger Unterstützung durch den Freundeskreis Theater Lüneburg e. V.