
























Einführung von Clara Pauline Schnee (Musiktheater- und Konzertdramaturgin)
Regieteam

Tanzwelten 3 – „Down to the Wire”
Mehr als jede andere Sparte am Theater hat der moderne Tanz in den letzten fünfzig Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Ballettdirektor Olaf Schmidt sieht es als eine seiner Aufgaben an, diesen Prozess auch am Theater Lüneburg sichtbar zu machen. Indem er talentierte Gast-Choreograph:innen engagiert, die die künstlerische Arbeit mit neuen Impulsen in ihrer eigenen Bewegungssprache bereichern, gibt er den Raum zum gegenseitigen Austausch und schafft eine Plattform für diverse künstlerische Handschriften. „Bis zum letzten Augenblick“, „bis zum bitteren Ende“, „bis zum Schluss im Ungewissen bleibend“, bedeutet übersetzt der Titel der diesjährigen Ausgabe dieses speziellen Formats. In diesem Sinne wird Olaf Schmidt in Zusammenarbeit mit seinen Gästen einen Abend mit mehreren Stücken gestalten und damit die Vielfältigkeit und stete Entwicklung des Tanzes am Theater Lüneburg unterstreichen. Unter dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“, wird dieser Tanzabend den Abschluss der Reihe „Tanzwelten“ bilden. Der zeitgenössische Tanz in seiner Vielfältigkeit soll also das Thema dieses Abends sein.
„Gaslight" von Giovanni Insaudo
Die Tänzerinnen und Tänzer begeben sich auf eine Entdeckungsreise des Lichts als ein universelles Symbol für Schönheit und Hoffnung. Gleichzeitig verweist der Titel auch auf das sogenannte Gaslighting als Manipulationstechnik unserer Wahrnehmung.
„Countdown" von Olaf Schmidt
In „Countdown“ gerät der unmittelbare Moment eines ungewissen Ausgangs einer Lebenssituation in den Fokus. Die Unsicherheit der nahen Zukunft geht mit einem Verlust von Sicherheit und manchmal auch der eigenen Identität einher. Gefühle von Irritation und Anspannung sind die Folge und die innere Suche nach dem richtigen Schritt, die Krise zu überwinden bis der neue Zustand erreicht ist.
„Evolution of a Thougth" von Albert Galindo I Villegas
Die Choreographie schildert die Begegnung eines Individuums mit einem vertrauten und doch unerreichbaren Bild. Einem Bild des eigenen Selbst, das noch nicht Gestalt annehmen kann. Körper erscheinen wie aufkeimende Ideen, die sich formen und auflösen wie Gedanken in Bewegung. In dieser sich wandelnden Landschaft spiegelt das Werk eine Entwicklung von der Projektion zum Werden wider.
Premiere
Samstag, 14.03.2026 um 20 Uhr
Sonstige Hinweise
Audio-Einführung ab Premierentag auf unserer Website abrufbar.
Der Abend ist in drei Teile gegliedert und wird von zwei Pausen begleitet.