STREAM: DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Theatersolo nach Friedrich Schiller | buchbar ab 03.04.
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STREAM: DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK
Mono-Oper von Grigori Frid
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ROOM (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt
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Singin' in the Rain
Musical von Betty Comden, Adolph Green, Nacio Herb Brown, Arthur Freed | KONZERTANTE AUFFÜHRUNG
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Podcast der Lüneburger Symphoniker
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#TALK.TO.ME
Podcast von und mit Philip Richert und Gästen | auf der Website verfügbar
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Vorwort zum Saisonauftakt 2020/21

Liebe Zuschauer*innen, liebe Theaterinteressierte,

endlich ist es soweit – mit einem „Willkommens-Wumms“ melden wir uns bei Ihnen zurück. Noch immer beherrscht das Corona-Virus unseren Alltag, noch immer sind wir weit von der gewohnten Normalität entfernt, auch weiterhin müssen wir die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, um uns und andere nicht zu gefährden – und vor allem, um einen Theater-Spielbetrieb überhaupt zu ermöglichen. Informationen dazu, wie der Theaterbetrieb in den kommenden Wochen und Monaten aussehen wird, was Sie zu beachten haben, wenn Sie eine Veranstaltung bei uns besuchen wollen und was wir unternehmen, um für die größtmögliche Sicherheit aller zu sorgen, all das finden Sie auf unserer Website und in den Monatsleporellos. Aufgrund der aktuellen Situation verzichten wir in dieser Saison auf ein Jahresheft.

Natürlich finden Sie auf unserer Website ebenfalls alle Informationen zu unserem Programm dieser besonderen Spielzeit. Hoffentlich können wir Sie neugierig machen und die Lust auf Theater in Ihnen wieder entfachen! Das Motto, das wir ursprünglich dem Spielplan voranstellen wollten – „Wahr ist, was uns verbindet. Was uns trennt ist der ausschließliche Anspruch auf Wahrheit“, ein Zitat des Philosophen Karl Jaspers – das gilt um so mehr für diese neue, sehr besondere Spielzeit, die wir mit einem Soloabend zu Friedrich Schillers DIE JUNGFRAU VON ORLEANS am 4. September eröffnen wollen.

In den Zeiten der häuslichen Quarantäne, des „social distancing“, der Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote ist vor allem eines deutlich geworden: Es ist die Gemeinschaft, die gerade in solchen Ausnahmesituationen zählt. Und diese Gemeinschaft ist im Idealfall geprägt von Vielfalt. Von der Vielfalt der Gedanken und Überzeugungen, der Herkünfte und der Vorlieben, der Vielfalt der Identitäten. Und gleichzeitig von Gemeinsinn. Gerade weil wir in unseren Begegnungen auch in den kommenden Monaten noch eingeschränkt sein werden, ist es so wichtig, dass wir füreinander einstehen, solidarisch nicht nur mit all denen, die von dem Corona-Virus besonders betroffen oder zumindest bedroht waren und sind. In diesem Sinne ist das Theater für uns ein Ort der Freiheit und gleichzeitig ein Ort eben dieses Gemeinsinns!

Eine besondere Solidarität haben Sie, liebes Publikum, auch uns gezeigt, indem viele von Ihnen in den Wochen, in denen unser Theater geschlossen bleiben musste, unsere kleinen Videoformate online verfolgt, uns in unzähligen Zuschriften Mut gemacht oder in einem überwältigendem Maße Ihre Eintrittskarten gespendet oder in Gutscheine umgewandelt haben. Ihnen allen gilt noch einmal unser herzlicher Dank!

Jetzt aber lassen Sie uns gemeinsam nach vorne schauen – auf spannendes, unterhaltsames, berührendes, unterhaltsames Theater. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Hajo Fouquet