Die Tage, die ich mit Gott verbrachte
Theaterstück von Axel Hacke | Wiederaufnahme 13.09,2020
Struwwelpeter
Junk-Oper von Phelim McDermott, Julian Crouch und Martyn Jacques nach Motiven von Heinrich Hoffmann | Ab 05.09.2020 im Großen Haus
Die Drei von der Tankstelle
Film-Operette von Werner Richard Heymann und Robert Gilbert, Bühnenfassung von Christian Struppeck | Wiederaufnahme 26.09.2020
"Geben Sie acht!"
Philip Richert singt Chansons von Georg Kreisler und Thomas Pigor / Gastspiel | Wiederaufnahme 09.10.2020
Der Kontrabass
Theaterstück von Patrick Süskind | Wiederaufnahme 01.11.2020
Das kleine Weihanchtsspektakel
Spektakel von und mit Burkhard Schmeer | Wiederaufnahme 19.11.2020
Singin' in the Rain
Musical von Betty Comden, Adolph Green, Nacio Herb Brown und Arthur Freed | Wiederauffnahme 19.03.2021
Caravaggio (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt | Wiederaufnahme 29.05.2021

Vögel

Schauspiel von Wajdi Mouawad, aus dem Französischen von Uli Menke

In einer großen New Yorker Universitätsbibliothek lernen sie sich kennen, ein schierer Zufall, so unwahrscheinlich wie ihre Liebe: Eitan lebt in Deutschland, Wahida in den USA. Er hat jüdische Wurzeln, sie arabische. Aber alles, was sie trennen könnte, verbindet sie umso mehr. Ihre Liebe ist intensiv und beglückend. Als Eitan Wahida jedoch seiner Familie vorstellen möchte, kommt es zum Zerwürfnis. Eitans Vater, ein in Berlin lebender Israeli, sieht in der Beziehung seines Sohnes zu einer „Araberin“ einen Verrat am Judentum. Auch Eitans Mutter bittet ihn, die Liebe zugunsten seiner Familie aufzugeben. Für Eitan ist die Reaktion nicht nachzuvollziehen. Er ahnt, dass mehr dahinterstecken muss als die vordergründigen Ressentiments. Wahida und er reisen nach Israel, um mehr über Eitans Familiengeschichte zu erfahren. Dort aber kommt es zur Katastrophe: Eitan wird bei einem Terroranschlag schwer verletzt. Wahida ruft seine Familie ans Krankenbett. Ein Familiengeheimnis wird aufgedeckt, das die Frage danach, wie brüchig Identitäten heutzutage sind, noch einmal verschärft.
Der libanesisch-kanadische Autor Wajdi Mouawad hat vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts eine moderne „Romeo und Julia“-Variante entworfen, eine hoch emotionale Tragödie, eine globale Familiengeschichte. 2017 in Paris uraufgeführt, zählt VÖGEL jetzt schon zu den meistbeachteten Dramen der Gegenwart.

Premiere:
12.02.2021 20:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Inszenierung:
Mario Holetzeck
Bühnen- und Kostümbild:
Gundula Martin
Choreographie:
Gundula Peuthert
Termine
12.02.2021 20:00 Uhr
Besetzung
Inszenierung:
Mario Holetzeck
Bühnen- und Kostümbild:
Gundula Martin
Choreographie:
Gundula Peuthert
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