The Black Rider – The Casting of the Magic Bullets

Musik und Gesangstexte von Tom Waits, Regie und Stage Design der Originalproduktion von Robert Wilson, Original Orchestration von Tom Waits und Greg Cohen, Buch von William S. Burroughs, Dramaturgie von Wolfgang Wiens

„Come on along with THE BLACK RIDER, we’ll have a gay old time!” Die Inszenierung von THE BLACK RIDER wurde in der vergangenen Spielzeit umjubelt und so gut angenommen, dass wir sie wiederaufnehmen – für vier Termine, gleich zu Beginn der Spielzeit.

Das schön-schräge „Schauspiel-Musiktheater-Stück“ THE BLACK RIDER schreibt eine Volkssage fort, die schon den Anstoß zu einer bedeutenden Oper gab: zu Carl Maria von Webers DER FREISCHÜTZ. Der Schreiber Wilhelm möchte die Förstertochter Käthchen heiraten. Doch bevor der Förster in diese Ehe einwilligt, muss Wilhelm sich beweisen. Er soll einen Probeschuss abgeben. Trifft er das Ziel, bekommt er Käthchen zur Frau. Das Problem: Wilhelm kann nicht schießen, und einen Nebenbuhler gibt es auch noch. Eine Lösung scheint der zwielichtige Stelzfuß zu sein. Er bietet Zauberkugeln an, die immer treffen — magic bullets. Geschenkt bekommt Wilhelm sie allerdings nicht. Und so nimmt das märchenhafte Verhängnis seinen Lauf.

Die effektvolle Musik von Tom Waits, eine mythisch aufgeladene Liebesgeschichte und nicht zuletzt der bedeutungsschwangere Wald: In der Lüneburger Inszenierung ist ein Märchen für Erwachsene zu erleben.

Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Presse
„Es stimmt alles: knackiger Gruselrock mit eingängigen Hooklines (siehe auch: Rocky Horror Picture Show), live gespielt von den „Böhzen Buben“, Richerts starke Stimme, fantastische Masken und Kostüme, dämonische Lichteffekte, punktgenau agierende Darsteller. Philip Richert und Gregor Müller, das sind auch die großartigen Kontrahenten des Stückes, haben die Originalvorlage mit Empathie auf die Bühne des 21. Jahrhunderts gebracht, man merkt ihnen die Begeisterung für die Black Rider an. Das Ensemble ist nicht groß, aber durchweg klasse” (Landeszeitung, 12.02.2018)

„Die beiden Hauptdarsteller spielen sich mit Emphase zur Höchstleistung: Philip Richert (Stelzfuß) und Gregor Müller (Wilhelm) sind naiv und gerissen, verzweifelt und hinterlistig, sie säuseln und knirschen, gefangen im Korsett des Imperfekts und der Umstände. Das wunderbar aufeinander eingestimmte Duo führt zugleich Regie und navigiert den Plot mit Leidenschaft durch das Finsterwald-Dickicht. (…) Ein Musical der Sonderklasse und eine hinreißende Aufführung, die Fantasie weckt und vor allem grenzenlose Begeisterung.“ (musicals – Das Musicalmagazin, Ausgabe April/Mai 2018)

Den Trailer zur Produktion sehen Sie hier:

Wiederaufnahme:
09.09.2018 19:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Musikalische Leitung
Benjamin Albrecht
Inszenierung
Gregor Müller a. G.
Philip Richert
Bühnen- und Kostümbild
Swana Gutke
Puppenbau
Egon Buttschaft
Dauer: 2 Stunden, inklusive Pause
Termine
Besetzung
Musikalische Leitung
Bühnen- und Kostümbild
Puppenbau
Egon Buttschaft
Teufelchen 1, Anne Brautjungfer, Der junge Kuno
Nils Bannert
Teufelchen 2, Georg Schmidt, Rabe, Wilderer
Silvan Hahn
Teufelchen 3, Bertram, Hirsch, Brautjungfer
Dominik Semrau, Till Krüger
Die Band:
Piano, Harmonium, Keyboards
Akkordeon, Gitarre
Jan Hellberg
Schlagzeug
Henning Thomsen
Bass, Horn
Sebastian Brand
Singende Säge
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