Die Tage, die ich mit Gott verbrachte
Theaterstück von Axel Hacke | Wiederaufnahme 13.09,2020
Struwwelpeter
Junk-Oper von Phelim McDermott, Julian Crouch und Martyn Jacques nach Motiven von Heinrich Hoffmann | Ab 05.09.2020 im Großen Haus
Die Drei von der Tankstelle
Film-Operette von Werner Richard Heymann und Robert Gilbert, Bühnenfassung von Christian Struppeck | Wiederaufnahme 26.09.2020
"Geben Sie acht!"
Philip Richert singt Chansons von Georg Kreisler und Thomas Pigor / Gastspiel | Wiederaufnahme 09.10.2020
Der Kontrabass
Theaterstück von Patrick Süskind | Wiederaufnahme 01.11.2020
Das kleine Weihanchtsspektakel
Spektakel von und mit Burkhard Schmeer | Wiederaufnahme 19.11.2020
Singin' in the Rain
Musical von Betty Comden, Adolph Green, Nacio Herb Brown und Arthur Freed | Wiederauffnahme 19.03.2021
Caravaggio (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt | Wiederaufnahme 29.05.2021

Sein oder Nichtsein (To Be or Not To Be)

Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch, Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

Warschau 1939. Das Polski Theater probt die NS-Farce GESTAPO. Aber noch vor der Premiere wird sie von der Zensurbehörde verboten. Das Theater nimmt kurzerhand seinen HAMLET wieder auf, mit dem eitlen Josef Tura in der Titelrolle, der sich als der erste Schauspieler in ganz Polen wähnt. Aber immer dann, wenn Tura zum legendären Monolog „Sein oder Nichtsein“ anhebt, steht ein junger Mann in der ersten Reihe auf und verschwindet Richtung Damengarderobe. Es ist der Fliegeroffi zier Sobinsky, der während des Monologs von Turas Frau Maria als Liebhaber empfangen wird. Doch bevor das Techtelmechtel auffliegen kann, ist die Zeit für private Befi ndlichkeiten abgelaufen. Die Deutschen marschieren ein. Sobinsky entpuppt sich als Widerstandskämpfer. Und plötzlich geht es wahrhaftig um Sein oder Nichtsein: Eine Liste mit den Namen von polnischen Untergrundkämpfern ist in die Hände der Nazis gefallen. Um das Schlimmste zu verhindern, bauen die Theaterleute ihre NS-Farce zu einem täuschend echt wirkenden Szenario um. Josef Tura schlüpft in die Rolle seines Lebens …
Ernst Lubitsch drehte seinen weltberühmten Film 1942 und bewies ähnlich wie Chaplin mit DER GROSSE DIKTATOR, dass intelligente Komik und scharfer Witz eine Stärkung gegen das absolute Böse sein können. Zudem schuf er mit seiner Komödie eine Hommage an das Theater.

Diese Produktion wird großzügig unterstützt vom Freundeskreis Theater Lüneburg e.V.

Premiere:
08.05.2020 20:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Inszenierung
Jan Bodinus
Bühnen- und Kostümbild
Barbara Bloch
Dramaturgie
Hilke Bultmann
Termine
Besetzung
Inszenierung
Bühnen- und Kostümbild
Dramaturgie
Josef Tura, Schauspieler
Maria Tura, Schauspielerin, Frau von Josef
Stanislaw Sobinsky, polnischer Fliegeroffizier
Dowasz, Schauspieldirektor
Anna, Garderobiere, gute Seele des Theaters
Eva Zagatewska, Schauspielerin
Rowicz, Schauspieler
Grünberg, Schauspieler
Gruppenführer Erhardt, Mitglied der Gestapo
Walowski, Staatsdiener der Zensurbehörde
Sturmführer Schulz, Mitglied der Gestapo
Professor Silewski
Junger Grünberg, Sohn von Grünberg
N.N.
Amerikanischer Soldat
N.N.
Zwei Gestapo-Wachen
N.N.
N.N.
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