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Ritter Blaubart

Operette von Jacques Offenbach

Jacques Offenbach ist ein Meister der Operette. Aber er verstand es, ihr sein ganz eigenes bissiges, satirisches und spöttisches Gepräge zu geben. Während andere im Paris der Mitte des 19. Jahrhunderts in Pomp und Größe, in Reichtum und Gefälligkeit schwelgten, hielt Offenbach der Gesellschaft seiner Zeit auf höchst unterhaltsame Art und Weise den Spiegel vor – man
kam aus dem Lachen kaum heraus und vergaß dabei, dass man sich wohl über sich selbst lustig machte.
Blaubart ist zum fünften Mal verwitwet. Jetzt hält er nach einer Neuen Ausschau. Sein Blick fällt auf die selbstbewusste Bäuerin Boulotte. Die aber liebt einen ganz anderen, einen Schäfer, der (natürlich) eigentlich von höchstem Adel ist. Der wiederum liebt eine andere. (Das kennen wir schon von Heine: „Ein Jüngling liebt ein Mädchen …“) Blaubart und Boulotte heiraten, aber die Sache hält nicht lange, bei Hofe weiß sie sich einfach nicht zu benehmen. Sie muss also weg, genau wie die fünf Ehefrauen vor ihr – denn die sind alle keines natürlichen Todes gestorben, heißt es …
Den Rest kann man sich denken – oder gerade nicht. Es wird jedenfalls turbulent, amüsant, lebendig, temporeich. Und bestimmt, schließlich ist es Offenbach, keine Sekunde langweilig!

Weitere Vorstellungen in der Spielzeit 2021/22

Premiere:
26.06.2021 18:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Musikalische Leitung:
Ulrich Stöcker
Inszenierung:
Hajo Fouquet
Bühnen- und Kostümbild:
Stefan Rieckhoff a. G.
Choreographie:
Olaf Schmidt
Termine
26.06.2021 18:00 Uhr
Besetzung
Musikalische Leitung:
Inszenierung:
Bühnen- und Kostümbild:
Choreographie:
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