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Mein Herz – Mein Hund

Eine szenische Lesung nach Briefen von Olga Knipper und Anton Tschechow Zusammengestellt von Andrea Clemen

Ein berühmter Dramatiker, eine ebenso berühmte Schauspielerin – und eine große Liebe, die über weite Entfernungen hinweg gelebt wird. Er muss zu Genesungszwecken in Jalta bleiben, sie spielt auf den großen Bühnen in Moskau und Sankt Petersburg. Nur selten sehen sie sich, mal für einen Sommer, meist nur für wenige Tage. Dazwischen steigt die Sehnsucht ins schier Unermessliche. Ihr Briefwechsel zeugt davon. Es ist ein dramatischer und zugleich humorvoller Dialog über die Liebe, Erfolge, Ängste, Krankheiten – und über das Theater.

 

Pressestimmen:

„Er, 38, Schriftsteller, trifft sie, 29, Schauspielerin. Sie ist fasziniert von dem Autor, in dessen Stück sie die Hauptrolle spielen darf. Er ist bereits schwerkrank und hält zunächst auf Distanz. Doch die Liebe lässt sich nicht aufhalten, heute nicht wie damals im Jahre 1898, als der große russische Schriftsteller Anton Tschechow die Schauspielerin Olga Knipper kennenlernt. Es ist der Beginn einer ganz großen Liebe – und einer tragischen Geschichte voller Leidenschaft und Sehnsucht, in der sich Leichtigkeit und Schwere abwechseln. In einer szenischen Lesung, nach Briefen zwischen den Liebenden zusammengestellt von der Übersetzerin Andrea Clemen, inszeniert von Sabine Bahnsen, kommt diese Geschichte nun auf die Lüneburger Bühne. (…) Theater in Zeiten von Corona – das bringt nicht nur ausgeklügelte Einlasskonzepte und leere Stuhlreihen mit sich, es fördert auch neue Spielstätten zutage. So nutzte das Theater Lüneburg das Foyer des Großen Hauses zur Premiere. Die Zuschauer sitzen zu zweit an kleinen runden Tischen, sogar ein Getränkeservice wird geboten. Ein Podest, je ein Tisch und ein Stuhl für die beiden Schauspieler, mehr braucht es nicht. Die Worte tun ein Übriges, eindrucksvoll vorgetragen von Britta Focht und Matthias Herrmann. (…) Nach 75 Minuten kommt das Ende nicht unerwartet und doch nicht weniger bewegend. Britta Focht in der Rolle der Olga Knipper bleibt alleine zurück auf der Foyerbühne und erzählt in einem letzten Brief ihrer Mutter vom Sterben des geliebten Mannes im Sommer 1904.” (LZ vom 08.09.2020)

Premiere:
06.09.2020 15:00 Uhr
Spielstätte:
Foyerbühne Großes Haus
Inszenierung
Sabine Bahnsen
Dauer: ca. 60 Minuten, keine Pause
Termine
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