Loriot

Dramatische Werke / Gastspiel

Als Vicco von Bülow alias Loriot seinen gesammelten Sketch-Texten den Titel „Dramatische Werke“ gab, ahnte er nicht, dass er tatsächlich zu einem oft gespielten deutschen Dramatiker seiner Zeit werden würde. Seine Sketche haben zudem Fernsehgeschichte geschrieben. Der Rentner Erwin Lindemann, Frau Hoppenstedt, Fräulein Dinkel, Herr Klöbner, Herr Müller-Lüdenscheid und viele weitere von Loriots (Anti-)Helden haben sich in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt und sind aus unserem kulturellen Kanon nicht mehr wegzudenken. Zitate wie: „Früher war mehr Lametta“, „Lasst doch mal das Kind nach vorn“ oder „Die Ente bleibt draußen“ haben mühelos den Weg in unseren Sprachschatz gefunden.

Bereits im vergangenen Herbst nahmen sich die  Ensemblemitglieder Beate Weidenhammer, Philip Richert und Christoph Vetter des Großmeisters des hintergründigen Humors schlechthin an und starteten einen Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer:innen. Ab März 2022 erweitern sie ihr Programm um weitere Sketche – und um eine Pause, in der es möglicherweise sogar die „Oberföhringer Vogelspinne“, das „Hupfheimer Jungferngärtchen“, den „Klöbener Krötenpfuhl“ oder ein anderes passendes Kaltgetränk zu verköstigen gibt.

 

Pressestimmen:

Im Lüneburger T.NT griffen Beate Weidenhammer, Philip Richert sowie Christoph Vetter ins Archiv der guten Laune und montierten bekannte Texte zu einem kurzweiligen Streifzug durch Loriots ‚Dramatische Werke‘. (…) Die Akteure belassen die Miniaturen in ihrer Entstehungszeit, quasi als Spiegel einer Epoche und nun mit einem gewissen Retro-Charme ausstaffiert. [Sie] springen mit Eifer in die rasch wechselnden Charaktere, spitzen die Konturen zu, nutzen absichtlich schlecht sitzende Perücken, um das Schräge zu betonen. (…) Darüber hinaus zurren die drei Protagonisten den roten Faden fest und liefern ein komödiantisches Feuerwerk ab. (…) Loriot erweist sich in dieser Produktion einmal mehr als psychologisch versierter Beobachter, der aus seinen Impressionen eine süffisante Nabelschau destilliert, und zugleich als höchst wirksames Mittel gegen Winterblues und Pandemie-Frust. Der lange, freundliche Beifall des Premierenpublikums lässt auf jeden Fall einen neuen Hit auf dem Spielplan des Lüneburger Theaters erwarten.“ (Landeszeitung vom 22.11.2021)

Gastspiel:
20.11.2021
Spielstätte:
Studiobühne T.NT
Inszenierung, Bühnen- und Kostümbild:
Beate Weidenhammer
Philip Richert
Christoph Vetter
Dauer: ca. 100 Minuten, inklusive einer Pause
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