Tartuffe
Komödie von Molière
Into the Woods
Junges Musical von Stephen Sondheim und James Lapine / Ab 16 Jahre
Der kleine Schornsteinfeger
Junge Oper von Benjamin Britten
Bluthochzeit (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt nach Motiven von Federico García Lorca
Sein oder Nichtsein (To Be or Not To Be)
Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch
Mit der Faust in die Welt schlagen
Schauspiel nach dem Roman von Lukas Rietzschel / Ab 15 Jahre
Loriot
Dramatische Werke / Gastspiel
Die Drei von der Tankstelle
Film-Operette von Werner Richard Heymann und Robert Gilbert, Bühnenfassung von Christian Struppeck und Andreas Gergen
Wenn die Nacht am tiefsten
Ein Abend mit Songs von Rio Reiser
Der Geschichtenwettstreit am Regenmacher
Ein Abend voller Poesie und Abenteuern von und mit Burkhard Schmeer / Gastspiel
Kommt eine Wolke
Schauspiel von Jens Raschke / Ab 10 Jahre
Endspiel
Schauspiel von Samuel Beckett / Gastspiel

Hedda Gabler

Schauspiel von Henrik Ibsen, Deutsch von Heiner Gimmler

Hedda Gabler will vor allem eins: ein großes Leben, schön, wild und selbstbestimmt. Ihre Heirat mit dem aufstrebenden Historiker Tesman erscheint ihr als der richtige Schritt dahin. Doch schon die Hochzeitsreise, auf der er seine wissenschaftlichen Recherchen fortsetzt, enttäuscht sie. Hedda empfindet die Ehe als Gefängnis. Mit Tesman wählte sie eben nicht das Abenteuer und die Erhabenheit, sondern das Bürgertum voller einengender  Konventionen. Selbst Tesmans Hoffnung auf die Ernennung zum Professor stellt sich als gefährdet dar, als Lövborg, sein ewiger Konkurrent, die Veröffentlichung eines epochalen Werkes ankündigt. Für Hedda allerdings ist Lövborg, mit dem sie früher eine Amour fou verband, genau die richtige Herausforderung: Wenn sie schon nicht über ihr eigenes Leben bestimmen kann, will sie wenigstens einmal Macht über einen anderen Menschen haben. Eine folgenschwere Zerstörungswut bricht sich Bahn.
Starke Frauen finden sich einige im Werk von Henrik Ibsen. Hedda Gabler scheint die absolute Antiheldin unter ihnen zu sein, faszinierend, egoistisch und destruktiv. Die Suche danach, was sie antreibt, macht dieses Drama so fesselnd. Langeweile, gekränkte Eitelkeit, die Angst vor dem sozialen Abstieg – rein individuelle Gründe also? Wo bleibt die Emanzipation in diesem Gesellschaftsdrama mit aufwühlendem Showdown?

Bitte beachten Sie, dass die Produktion auf die Saison 2022/23 verschoben wird.

 

Inszenierung:
Daniel Kunze
Bühnen- und Kostümbild:
Cornelia Brey a. G.
Besetzung
Inszenierung:
Bühnen- und Kostümbild:
Jørgen Tesman, Kulturhistoriker
Frau Hedda Tesman, seine Frau
Frau Elvsted
Richter Brack
Ejlert Løvborg
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