Die Tage, die ich mit Gott verbrachte
Theaterstück von Axel Hacke | Wiederaufnahme 13.09,2020
Struwwelpeter
Junk-Oper von Phelim McDermott, Julian Crouch und Martyn Jacques nach Motiven von Heinrich Hoffmann | Ab 05.09.2020 im Großen Haus
Die Drei von der Tankstelle
Film-Operette von Werner Richard Heymann und Robert Gilbert, Bühnenfassung von Christian Struppeck | Wiederaufnahme 26.09.2020
"Geben Sie acht!"
Philip Richert singt Chansons von Georg Kreisler und Thomas Pigor / Gastspiel | Wiederaufnahme 09.10.2020
Der Kontrabass
Theaterstück von Patrick Süskind | Wiederaufnahme 01.11.2020
Das kleine Weihanchtsspektakel
Spektakel von und mit Burkhard Schmeer | Wiederaufnahme 19.11.2020
Singin' in the Rain
Musical von Betty Comden, Adolph Green, Nacio Herb Brown und Arthur Freed | Wiederauffnahme 19.03.2021
Caravaggio (UA)
Tanzstück von Olaf Schmidt | Wiederaufnahme 29.05.2021

Don Carlos

Oper von Giuseppe Verdi, gesungen in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, konzertante Aufführung

Bei DON CARLOS arbeitete Verdi bereits zum vierten Mal mit einer Vorlage von Friedrich Schiller. Dessen Theaterstücke hatten es ihm schon früh angetan und ihn nicht mehr losgelassen,
seit er 1845 für das Teatro alla Scala das Libretto GIOVANNA D’ARCO vertont hatte. Die feurige Mischung aus politischer Freiheitsbewegung, Intrigen, Freundschaft und verbotener Liebe, die Schillers DON CARLOS bot, begeisterten den Komponisten sofort. DON CARLOS gilt als Meisterwerk der französischen „Grand opéra“: Heroische Figuren, jede für sich nachvollziehbar gestaltet, ihre emotionale Tiefe, edelmütiges Streben, das an der Härte der Macht scheitert – all das spricht dafür. Aber mit ihr löst sich Verdi zugleich von der etablierten formalen Anlage der Oper. An die Stelle der traditionellen Arien setzte er Lied- und Strophenformen, komponierte außerdem Romanzen und Balladen. Verdi verzichtete dazu weitgehend auf den für ihn typischen raschen Wechsel von bunten Volksszenen und tragischen Einzelschicksalen, von euphorischen Liebesszenen direkt neben Mord und Totschlag. Ganz überwiegend ist die Musik für Verdi
voller melancholischer Klangfarben, wie man sie in solcher Dichte in keinem anderen Bühnenwerk von ihm findet. Vielleicht ist die Oper aber gerade deswegen so geeignet für unsere besondere (Theater-)Zeit.

Die Einführung zum Stück ist auf der Homepage des Theaters verfügbar.

Mit großzügiger Unterstützung durch den Freundeskreis Lüneburg e. V.

Premiere:
19.09.2020 18:00 Uhr
Spielstätte:
Großes Haus
Musikalische Leitung:
Thomas Dorsch
Termine
19.09.2020 18:00 Uhr
Besetzung
Musikalische Leitung:
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