Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
Familienstück von Michael Ende / Ab 6 Jahre
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Songs For a New World
Musical von Jason Robert Brown und Daisy Prince
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Der ideale Staat in mir (DE)
Schauspiel von Bettina Erasmy
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Loriot
Dramatische Werke / Gastspiel
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Die Neigung des Peter Rosegger
Schauspiel von Thomas Arzt
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Wenn die Nacht am tiefsten
Ein Abend mit Songs von Rio Reiser - am 26.12. einmalig im Großen Haus!
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Machen Sie mit!
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Der Nussknacker - Erinnerungen an das Vergessen
Tanzstück von Olaf Schmidt mit Musik von Peter Tschaikowsky
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Ritter Blaubart
Operette von Jacques Offenbach
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Leben ohne Chris
Junges Musical von Peter Lund und Wolfgang Böhmer / Ab 14 Jahre
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Kommt eine Wolke
Schauspiel von Jens Raschke / Ab 10 Jahre
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Macbeth
Tragödie von William Shakespeare
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Così fan tutte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
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Der Tatortreiniger
Theaterabend nach der Serie von Mizzi Meyer
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Pinguine können keinen Käsekuchen backen
Schauspiel von Ulrich Hub / Ab 6 Jahre
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"Geben Sie acht!"
Philip Richert singt Chansons von Georg Kreisler / Gastspiel
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Das kleine Weihnachtsspektakel
Spektakel von und mit Burkhard Schmeer / Gastspiel - Wiederaufnahme am 05.11.
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Endspiel
Schauspiel von Samuel Beckett / Gastspiel - Wiederaufnahme am 24.11.
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Judas
Ein Theatersolo von Lot Vekemans
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#rettedeintheater

Das Land Niedersachsen plant in seinem Haushaltsentwurf für die kommenden zwei Jahre einschneidende Entscheidungen für den Kulturetat. Das betrifft u a. die Staatstheater Hannover sowie die kommunalen Theater, zu denen auch wir, das Theater Lüneburg, gehören. Konkret heißt das: Die von der öffentlichen Hand verhandelten Tarifsteigerungen werden nicht übernommen. Dies bedeutet zwangsläufig einen schrittweisen Stellenabbau beim künstlerischen Personal. Mit der Aktion #RETTEDEINTHEATER stemmen wir uns gegen diese Entscheidungen. Es geht uns dabei nicht um zusätzliche finanzielle Mittel, sondern um eine Existenzsicherung und eine faire Bezahlung unserer Mitarbeiter:innen!

INFORMATIONEN

Jede Sparmaßnahme reißt irreparable Löcher in den Haushalt der Theater. Während man sich mit seinen Kulturinstitutionen rühmt, liegt das Land Niedersachsen mit seinen Pro-Kopf Ausgaben im Bereich Kultur im Ländervergleich nur auf Platz 13 von 16.

WIR HABEN ANGST UM UNSERE JOBS, VOR DER SCHLIESSUNG EINER SPARTE ODER SPIELSTÄTTE.

Wenn Strukturen einmal niedergerissen wurden, sind sie nicht mehr so leicht aufzubauen. Wir fordern: Investitionen in die Kultur sind Investitionen in die Zukunft. Denn hier ist einer der wichtigen öffentlichen Räume, an dem die Gesellschaft der Zukunft verhandelt wird! Wir stehen für Offenheit und Vielfalt. Wir steigern unsere Präsenz, analog wie digital, und bieten ein breites künstlerisches Programm auf höchstem Niveau – für alle Generationen. Dafür arbeiten wir tagtäglich, aufopferungsvoll und unter teilweise prekären Arbeitsbedingungen.

PREKÄRE ARBEITSBEDINGUNGEN & SOLIDARITÄT MIT DER FREIEN SZENE

Die soziale Situation der künstlerisch Mitarbeitenden an den Landes-, Stadt- und Staatstheatern ist äußerst fragil. Viele Mitarbeitende verdienen ihrer Qualifikation nach deutlich zu wenig, sind befristet angestellt und arbeiten an Wochenenden. Die Einstiegsgage laut Tarifvertrag (NV-Bühne) liegt für die betroffenen Mitarbeitenden mit abgeschlossenem Hochschulstudium aktuell bei 2000€ Brutto mtl. Wenn die Politik hier nicht aufwacht, werden Theaterbetriebe auf dem Arbeitsmarkt zunehmend unattraktiv und nicht mehr konkurrenzfähig sein. Am Ende leidet darunter die Qualität und das kulturelle Angebot schrumpft. Wir sehen uns als Mitarbeitende einer öffentlich geförderten Institution nicht in Konkurrenz zu den Freischaffenden. Im Gegenteil: Es gibt zahlreiche Kooperationen und Gastspiele. Die öffentlich geförderten Institutionen sind Arbeitgeber für zahlreiche freie Künstler:innen wie etwa Gastregisseur:innen, Kostümbildner:innen oder Choreograf:innen. Für viele ist der Wechsel zwischen fester und freier Anstellung ohnehin Teil ihrer Arbeitswelt.

Mit verschiedenen Aktionen möchten wir auf die drohenden Einsparungen aufmerksam machen. Was genau geplant ist und wie Sie uns unterstützen können, lesen Sie im folgenden Kapitel.

Werden wir gemeinsam laut und kämpfen um unsere Theater! Dies ist eine Aktion der Arbeitnehmer:innen der Niedersächsischen Theater, vertreten und organisiert durch die Gewerkschaften GDBA, VDO, DOV und Verdi.

AKTIONEN – UNTERSTÜTZEN SIE UNS!

FOTOAKTION
Nach jeder Vorstellung wollen wir die persönliche Begegnung mit Ihnen, unserem Publikum, nutzen. Gemeinsam wollen wir auf die drohenden Belastungen aufmerksam machen und ein Zeichen der Solidarität setzen. Hierfür werden die Darsteller:innen des Abends den Schlussapplaus unterbrechen und in wenigen Sätzen die aktuelle Situation umreißen. Dafür wird nach dem Schlussapplaus im Zuschauerraum ein Banner mit dem Slogan #rettedeintheater gespannt und ein gemeinsames Foto erstellt.

POSTKARTEN
In den Foyers der verschiedenen Theater und Spielstätten sind Aufsteller zu finden, die auf unsere Postkartenaktion hinweisen. Die dazugehörigen Postkarten liegen aus. Auf deren Rückseite befindet sich ein kurzer Brief an den Ministerpräsidenten Weil, mit der Bitte, diese Postkarte zu unterschreiben. Die Postkarten werden gebündelt und sollen Anfang November zusammen mit den Fotos der Staatskanzlei zugeschickt werden. Das Theater gehört den Bürger:innen!

ONLINE-PETITION
Verleihen Sie Ihrer Unterstützung auch gerne bei der Online-Petition Ausdruck – und teilen den Link: https://www.openpetition.de/petition/online/rettedeintheater-2021

DEMO
Am 10.11.2021 planen wir einen Demonstrationszug in Hannover mit anschließender Kundgebung vor dem niedersächsischen Landtag. Wir wollen die Abgeordnet:innen auf unsere Situation aufmerksam machen und unseren Forderungen auf charmante Weise Nachdruck verleihen. Geplant sind neben einigen Reden auch musikalische, performative, chorische oder sonstige Beiträge. Wir packen alles aus, was wir draufhaben! Schließen Sie sich gerne an, kommen Sie vorbei und unterstützen Sie uns.

WAS KÖNNEN SIE TUN?
Machen Sie ein Foto von sich mit der Postkarte. Posten Sie dieses auf Instagram und/oder Facebook. Wenn Sie es aktuell nicht zu uns ins Theater schaffen, um eine Postkarte zu holen, reicht auch ein Schriftzug mit dem Hashtag #rettedeintheater.

Hier ein Textvorschlag als Bildunterschrift zum Kopieren:

Der aktuelle Haushaltsentwurf der niedersächsischen Landesregierung stellt eine akute Bedrohung für die niedersächsische Theater- und Orchesterlandschaft dar. Theatern drohen Einbußen in Millionenhöhe!
Gemeinsam mit @gdba.hannover @wirsindverdi @dov_berlin @schlosstheatercelle @theaterosna @theaterlueneburg @tfn_online @deutschestheatergoettingen @goettingersymphonieorchester @landesbuehne @staatstheaterbraunschweig @oldenburgischesstaatstheater @staatsoperhannover @schauspielhannover @nachtkritik @haz @neuepresse @kupoge rufe ich zur Aktion #rettedeintheater auf und bitte @spd.fraktion.niedersachsen @cdu.fraktion.nds @fraktionsleben und @gruene_fraktion_nds bitten wir um Hilfe! Mach mit! Zeigen wir der niedersächsischen Landesregierung: SO NICHT !

EINDRÜCKE

#rettedeintheater – 13.10.2021 – DER NUSSKNACKER

#rettedeintheater – 13.10.2021 Teile der Belegschaft

#rettedeintheater –
14.10.2021
WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN

#rettedeintheater – 15.10.2021 COSÌ FAN TUTTE

#rettedeintheater – 16.10.2021 LEBEN OHNE CHRIS

#rettedeintheater – 16.10.2021 RITTER BLAUBART

#rettedeintheater – 16.10.2021 DER TATORTREINIGER

#rettedeintheater – 17.10.2021 KUNST VER-RÜCKT TANZ

#rettedeintheater – 17.10.2021 MACBETH

#rettedeintheater – 23.10.2021 – DER NUSSKNACKER

#rettedeintheater – 26.10.2021 – COSÌ FAN TUTTE

#rettedeintheater – 29.10.2021 LEBEN OHNE CHRIS

#rettedeintheater – 30.10.2021 KUNST VER-RÜCKT TANZ

#rettedeintheater – 30.10.2021 – DIE NEIGUNG DES PETER ROSEGGER

 

#rettedeintheater – 31.10.2021 RITTER BLAUBART

 

FÖRDERER