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Musical von Frank Wildhorn
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Schauspiel von Theo Fransz / Ab 10 Jahre
Viel gut essen
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Die Nibelungen
Schauspiel von Friedrich Hebbel
La Bohème
Oper von Giacomo Puccini
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Schauspiel von Richard Alfieri
Liftstopp (DE)
Schauspiel von Elfriede Hammerl
Wiener Blut
Operette von Johann Strauss (Sohn)
Schneewittchen und die sieben Zwerge
Familienballett von Olaf Schmidt nach dem Märchen der Brüder Grimm / Ab 5 Jahre
Rico, Oskar und die Tieferschatten
Schauspiel nach dem Roman von Andreas Steinhöfel / Ab 9 Jahre

Norddeutsche Kammerakademie “Wa(h)re Musik – Kenner und Liebhaber”

Im Rahmen der Norddeutschen Kammerakademie laden die Lüneburger Symphoniker unter der Leitung und Moderation von Phillip Barczewski zum zweiten Teil der dreiteiligen Konzertreihe „Schläft ein Lied in allen Dingen“. Unter dem Motto „Wa(h)re Musik – Kenner und Liebhaber“ zeichnen sie den Weg von reiner Hofmusik hin zu einem musikalischen Bürgertum am Ende des 17. Jahrhunderts nach. Sie gehen dabei den Fragen auf den Grund, was eine Sinfonie ist und warum diese für die Epoche so wegweisend ist. Und ob sich der demokratische Geist, der sich im emanzipierten Bildungsbürger einnistet, auch den musikalischen Werken wiederfindet? Wenn Musik repräsentieren kann, kann sie dann auch demokratisch sein? Diesen und vielen anderen Fragen werden wir uns stellen und Musikgeschichte(n) erzählen.

Auf dem Programm stehen Johann Christian Bachs „Sinfonie Nr. 4 D-Dur“, Georg Philip Telemanns „Kantate Ino“ sowie die „Sinfonie Nr. 5 B-Dur“ von Franz Schubert.
Johann Christian Bach ist als Vorklassiker und Spross der Bach-Familie ein nicht zu unterschätzender Einfluss auf beispielsweise den jungen Mozart. Sein Schaffen in England, Italien und Frankreich wirkt bis heute nach. Seine „Sinfonie Nr. 4 D-Dur“ steht hier beispielhaft für seinen galanten und weltmännischen Stil, für den Bachs Sinfonien bis heute bekannt sind.

Georg Philipp Telemann war damals als „Vielschreiber“ verschrien, sein Werk mehr als Massen- denn als Klassenware gehandelt. In der Nachkriegszeit jedoch rückte der Bürgerkomponist aus der Hansestadt in den Fokus der Musikforschung und sein Ruf rehabilitierte sich. Telemanns Werke stehen bei diesem Konzert exemplarisch für den Prozess der langsamen Etablierung eines massentauglichen Musikmarktes.

Franz Schubert schließt den Prozess insoweit ab, als dass die Musik nun den Weg in eine bürgerliche Umgebung gefunden hat. Heute gilt er ohne Frage als der größte Komponist der Frühromantik, der unbeirrt den Weg bereitet für seine Nachfolger.

Programm:
Johann Christian Bach Sinfonie Nr. 4 D-Dur, op. 18
Georg Philipp Telemann Kantate „Ino“, TVWV 20:41, (Auszüge)
Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur, D 485

Es spielen:
Sopran Sarah Hanikel
Lüneburger Symphoniker
Dirigent Phillip Barczewski

 

Konzert:
02.12.2017 20:00 Uhr
Spielstätte:
Musikschule der Hansestadt Lüneburg
Leitung
Phillip Barczewski
Termine
Besetzung
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