Amadé (UA)
Tanztheater von Olaf Schmidt
Die Comedian Harmonists
Revue von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink
Murder Ballad (DE)
Musical von Julia Jordan (Musik) und Juliana Nash (Buch und Songtexte), Deutsche Fassung von Holger Hauer
Hänsel und Gretel
Oper von Engelbert Humperdinck
Tschick
Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf / Ab 14 Jahre
Sugar - Manche mögen's heiss
Musical von J. Styne, Buch von P. Stone nach dem Film SOME LIKE IT HOT von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer Story von R. Thoeren, Gesangstexte von B. Merrill, Musik von J. Styne
Viva la Diva
Liederabend von und mit Philip Richert
Augusta
Schauspiel von Richard Dresser
Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat
Junges Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice / ab 13 Jahre
Die Tür nebenan
Französische Romantik-Komödie von Fabrice Roger-Lacan / Gastspiel
Der Kontrabass
Theaterstück von Patrick Süskind
Schneewittchen und die sieben Zwerge
Familienballett von Olaf Schmidt nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm

Der zerbrochne Krug

Lustspiel von Heinrich von Kleist

Ein Krug ist in die Brüche gegangen und, so wird unterstellt, die Ehre der jungen Eve gleich mit. Jedenfalls war mitten in der Nacht ein Unbekannter in ihrem Zimmer, der aus dem Fenster floh, als Eves Verlobter Ruprecht überraschend hereinkam. Eves Mutter Marthe wiederum glaubt fest daran, dass Ruprecht diesen angeblichen Nebenbuhler erfunden hat, um seine eigene Schuld zu verbergen. Sie bringt den Fall vor Gericht. Und damit gerät nicht nur die Verlobung von Eve und Ruprecht in Gefahr, sondern es steht die Wahrheit an sich auf dem Spiel. Denn Dorfrichter Adam setzt alles daran, die vorgetragenen Fakten zu verdrehen. Die Verhandlung nimmt groteske Formen an. Selbst der in allen juristischen Finessen bewanderte Gerichtsrat Walter, just an diesem Tag zwecks Inspektion in Utrecht angekommen, kann der Verhandlungsführung kaum folgen. Woher stammt die große Wunde am Kopf des Dorfrichters? Und kann es wirklich sein, dass Nachbarin Brigitte einen Teufel gesehen hat?

Lügen werden hemmungslos als Tatsachen verkauft, offenkundige Irrtümer als Fakten: Diese manipulative, heute leider allzu vertraute Vorgehensweise führt Heinrich von Kleists wortgewaltiges Schauspiel urkomisch und zutiefst anrührend vor.

 

Premiere:
05.05.2018 20:00 Uhr
Inszenierung
Harald Weiler
Bühnen- und Kostümbild
Barbara Bloch
Termine
05.05.2018 20:00 Uhr
12.05.2018 20:00 Uhr
24.05.2018 20:00 Uhr
29.05.2018 20:00 Uhr
01.06.2018 20:00 Uhr
03.06.2018 19:00 Uhr
08.06.2018 20:00 Uhr
20.06.2018 20:00 Uhr
Besetzung
Inszenierung
Bühnen- und Kostümbild
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