Der Kontrabass

Theaterstück von Patrick Süskind

Ein Mann allein mit seinem Instrument, einigen Flaschen Bier und dem Publikum. Kenntnisreich sinniert er über die grundlegende Bedeutung, die dem Kontrabass im Gefüge eines Orchesters zukommt. Sein erstes Fazit: Ohne den Kontrabass gäbe es gar kein Orchester! Ohne die tiefen Töne fiele der Gesamtklang komplett auseinander! Da ist es doch eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass der Kontrabassist selbst so gut wie nie beachtet wird. Ganz anders als die erste Geige oder gar die Pauke, die überhaupt nur vier Töne zur Verfügung hat, aber hoch über allen thront und deswegen wahrgenommen wird — wie niemals der Kontrabassist hinten in der letzten Reihe. Und schon hat sich der Beamte auf Lebenszeit in Rage geredet über die Musik, über Komponisten und Dirigenten und, nicht zu vergessen, über die Kollegen. Er verharmlost nichts, auch nicht seine große Einsamkeit, für die, davon ist er überzeugt, die Sperrigkeit seines Instruments verantwortlich ist. Aber vor kurzem ist Sarah an seinem Horizont erschienen, Sarah, die junge Mezzosopranistin des Theaters. In dem desillusionierten Musiker keimt so etwas wie Hoffnung auf.

Martin Skoda steht erneut in der Rolle des Kontrabassisten auf der Bühne — allein mit einem Instrument und mit dem wunderbaren Theatermonolog von Erfolgsautor Patrick Süskind. Ein Evergreen!

 

Wiederaufnahme:
24.09.2017 19:00 Uhr
Inszenierung
Johan Heß
Bühnen- und Kostümbild
Florian Aust
Termine
21.10.2017 20:00 Uhr
04.11.2017 20:00 Uhr
11.11.2017 20:00 Uhr
20.01.2018 20:00 Uhr
Besetzung
Inszenierung
Bühnen- und Kostümbild
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