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Premiere: 04.03.2017 20:00
Musikalische Leitung Thomas Dorsch / Joachim Vogelsänger / Henning Voss
Inszenierung und Choreographie Olaf Schmidt
Bühnenbild Barbara Bloch
Kostümbild Susanne Ellinghaus

Schlafes Bruder (UA)

«Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen. Wie, dachte er, könne ein Mann reinen Herzens behaupten, er liebe sein Weib ein Leben lang, tue dies aber nur des Tags und dann vielleicht nur über die Dauer eines Gedankens? Das könne nicht von Wahrheit zeugen, denn wer schlafe, liebe nicht.» So beginnt Robert Schneiders Roman, der Anfang der neunziger Jahre für Aufsehen sorgte und mit großem Erfolg verfilmt wurde.

Elias wächst in einem abgelegenen Bergdorf in den Alpen auf – er ist ein sonderbares Kind, das von den übrigen Dorfbewohnern mit Argwohn und Missgunst behandelt wird. Doch in ihm steckt eine einmalige Musikalität, eine völlige Hingabe an Klänge und schließlich eine ebenso tiefe wie haltlose Liebe zu seiner Cousine Elisabeth.

Im Zusammenhang mit dem Lutherjahr 2017 und in Kooperation mit den Kantoreien an St. Johannis und St. Michaelis erzählt Olaf Schmidt diese Geschichte und blickt dabei auch auf die dem Roman zugrunde liegende Musik Johann Sebastian Bachs und Fragen von Glaube und Aberglaube, Frömmigkeit und Verantwortung – auf Fragen also, die eng mit den Gedanken und dem Schaffen Luthers verknüpft sind.

Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Diese Produktion wird großzügig unterstützt von ROY ROBSON

Einführungsmatinee «Vor der Premiere» am 26. Februar 2017 im Großen Haus



Eine Produktion im Rahmen von «Spuren.Suche.Zukunft - 500 Jahre Reformation»
 
Presse
«SCHLAFES BRUDER ist ein sprachmächtiger Roman von Robert Schneider (...) Jetzt hat Olaf Schmidt daraus ein neues Tanz-/Musiktheater von bezwingender Intensität geschaffen (...) 15 Minuten braust am Ende der Beifall. Keine zu kurz. (...) Das Ballett transportiert diese Geschichte in eindringlichen Bildern (...) Die zehn Tänzer schaffen Charaktere, die sie mit Poesie und Aktion auffüllen. (...) Joachim Vogelsänger hat die musikalische Leitung übernommen und er bringt die Lüneburger Symphoniker zu beredtem Klang; alternierend wird Michaelis-Kollege Henning Voss dirigieren. Ihre Chöre bilden mit denen des Theaters eine starke Einheit. (...) Bei Superlativen ist immer Vorsicht geboten, hier aber sind viele fällig. Man sehe, höre, staune selbst, vielleicht nicht nur einmal.» (Landeszeitung, 06.03.2017)

«Die Zusammenarbeit gelingt perfekt und die Zuschauer werden in eine musikalische und getanzte Handlung hineingezogen, die auf gleich mehreren Ebenen funktioniert. Die Ebene der zu erzählenden Geschichte übernehmen die Tänzer, die ausdrucksstark, präzise und voller Emotionen berichten, was in den wenigen Lebensjahren des Elias passiert. (...) Es ist ein energiereiches Musiktheater geworden, das auch zeigt, was in Lüneburg kulturell und musikalisch möglich ist.» (Lüneburg aktuell, 05.03.2017)

 

Termine

04.03.2017 20:00 Uhr
ausverkauft
08.03.2017 20:00 Uhr
16.03.2017 20:00 Uhr
18.03.2017 20:00 Uhr
ausverkauft
21.03.2017 20:00 Uhr
26.03.2017 19:00 Uhr
ausverkauft
28.04.2017 20:00 Uhr
ausverkauft
14.05.2017 19:00 Uhr Bestellen
24.05.2017 20:00 Uhr Bestellen
28.05.2017 19:00 Uhr Bestellen
02.06.2017 20:00 Uhr Bestellen

Besetzung

Sänger Signe Heiberg
  Franka Kraneis
  Regina Pätzer
  Ulrich Kratz
  Timo Rößner
Dorfbewohnerin Elsbeth Júlia Cortés
Dorfbewohnerin / Das Kind Rhea Gubler
Burga Gabriela Luque
Seelenzilli Giselle Poncet
Seffin Claudia Rietschel
Meistenteils Anibal dos Santos
Peter Wallace Jones
Dorfbewohner / Elias 2 Wout Geers
Lukas Francesc Fernández Marsal
Dorfbewohner / Elias 1 Phong Le Thanh
Seff Matthew Sly
   
  Lüneburger Symphoniker
  Haus- und Extra-Chor
  Kantoreien von St. Johannis und
St. Michaelis
   
Musikalische Leitung Thomas Dorsch, Joachim Vogelsänger, Henning Voss
Inszenierung und Choreographie Olaf Schmidt
Bühnenbild Barbara Bloch
Kostümbild Susanne Ellinghaus

Bildergalerie

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